Huxarium Gartenpark Höxter: So wird das Gelände der Landesgartenschau nachgenutzt. Kulturell, grün, erlebbar.
Im Oktober 2023 endete die Landesgartenschau in Höxter mit über 1.000 Veranstaltungen und rund 622.000 Besuchern. Nun richtet sich der Blick auf die Nachnutzung des Schaugeländes, das als Huxarium Gartenpark weitergeführt wird. Der Park bleibt ein wichtiger Ort für Kultur, Freizeit und Umweltbildung in der Region.
Die bekanntesten Flächen des ehemaligen Landesgartenschau-Geländes bleiben erhalten und erfahren eine neue oder erweiterte Nutzung. So gibt es im Bereich Weserscholle weiterhin Konzerte und Kulturveranstaltungen. Die neuen Veranstaltungsflächen ermöglichen beispielsweise kostenlose After-Work-Konzerte für Dauerkarteninhaber, andere zahlen 5 Euro Eintritt. meine-onlinezeitung
Teile des Geländes wie das Festgelände und einige temporäre Gärten wurden zurückgebaut. Wichtige Attraktionen wie die blauen Schafe als Fotomotiv, der Angler, das Sternenhaus, der Schöpfungsgarten für Religionsgemeinschaften und der beliebte Wassergarten bleiben jedoch dauerhaft bestehen. Die dauerhafte Pflege und Bepflanzung wird mittlerweile besonders durch das Engagement der Bürgerschaft möglich gemacht.
Der sogenannte Farbenraum (buntes Klassenzimmer) bietet auch nach der Landesgartenschau ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm für Schulen, Kitas und Gruppen an – es gibt über 30 Kurse von Mai bis September. Für Umweltbildung bleiben der Bienengarten und die weltweit einzigartige Agri-Photovoltaik-Wasserstoffanlage bestehen. Das Imkerteam demonstriert weiterhin die Wichtigkeit von Honigbienen. meine-onlinezeitung
Der Abenteuerspielplatz, der Kletterturm und das Sandarchäologie-Areal am Archäologiepark bestehen weiter. Besucherinnen und Besucher können zudem aktiv an Ausgrabungen teilnehmen. Die Geschichte von Höxter wird in Zukunft durch eine spezielle Archäologie-App erlebbar, die mit einer Rallye erweitert werden soll.
Das Projekt ist langfristig ausgelegt: Der Gartenpark soll jedes Jahr schrittweise weiterentwickelt werden, mit Fokus auf die Stärkung des Tourismus. Gastronomie-Neubauten sind nicht geplant, die örtlichen Cafés und Restaurants sollen profitieren.
Das Nachnutzungskonzept in Höxter zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung nach einer Gartenschau umgesetzt werden kann. Neben kulturellen Veranstaltungen und Bildungsangeboten werden gezielt Flächen für Biodiversität geschaffen: So bleiben Wiesen für Insekten unberührt und der Remtergarten bietet eine wechselnde Pflanzen- und Gemüsevielfalt. Das Gelände verbindet so weiterhin die Innenstadt mit dem UNESCO-Welterbe Corvey und bleibt eine attraktive Freizeit- und Erlebnislandschaft in NRW.
Die Huxarium Gartenpark Höxter gGmbH und engagierte Bürger entwickeln das Gelände konsequent weiter – sowohl kulturell als auch ökologisch. Die Mischung aus Erhalt beliebter Elemente, neuen Events und naturnaher Entwicklung dürfte auch künftig viele Besucher anziehen.
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