Polizisten verfolgten einen flüchtigen Fahrer über mehrere Autobahnen. Ermittlungen laufen.
Am Montagabend (18. Mai) wurden Polizisten auf einen Mann aufmerksam, der in einem weißen Lieferwagen über den Opernplatz in Duisburg fuhr, während er ein Handy in der Hand hielt. Als die Beamten ihn anhalten wollten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete. Die Verfolgung erstreckte sich von der A59 über die A40 in Richtung Essen.
Die Polizei brach die Verfolgung ab, um Unbeteiligte nicht zu gefährden. In Mülheim an der Ruhr wurde ein verunfallter Wagen entdeckt. Der Fahrer eines schwarzen Fahrzeugs gab an, zuvor von dem weißen Lieferwagen gerammt worden zu sein, bevor dieser über die Oberhausener Straße in Richtung Autobahn flüchtete. Die Polizei erstellte daraufhin eine Strafanzeige wegen Verkehrsunfallflucht.
Bei einer Durchsuchung eines Supermarktparkplatzes fanden die Beamten den verlassenen weißen Sprinter. Es wurde festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehören. Die Polizei leitete daraufhin weitere Ermittlungen wegen Urkundenfälschung ein und ließ das Fahrzeug abschleppen. Ein Personenspürhund wurde eingesetzt, um die Suche nach dem flüchtigen Fahrer zu unterstützen, bislang jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen zum Vorfall und zu dem Fahrer, der zwischen 30 und 40 Jahre alt sein könnte, dauern an.
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