Betrüger erbeuten von 23-Jähriger hohe Summe durch Smishing.
Am Sonntagabend, dem 24. Mai, wurde eine 23-jährige Frau aus Hamm Opfer eines Smishing-Betrugs. Sie erhielt eine SMS von einem vermeintlichen Dienstleister ihrer Kreditkarte, in der sie aufgefordert wurde, ein Sicherheitsupdate durchzuführen.
Auf die SMS reagierte die Geschädigte und erhielt daraufhin einen Anruf, in dem behauptet wurde, dass Sicherheitslücken in ihrem Online-Banking bestehen würden. Im Verlauf des Gesprächs gab die Frau persönliche Daten preis.
Anschließend installierte sie eine App, die angeblich die Sicherheitsprobleme beheben sollte. Danach wurde ein niedriger fünfstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht.
Smishing ist eine Kombination aus SMS und Phishing und wird häufig genutzt, um persönliche Daten zu stehlen oder Geld zu erpressen. Die Täter geben sich oft als vertrauenswürdig aus, indem sie beispielsweise als Banken oder Anbieter von Dienstleistungen auftreten.
Die Polizei empfiehlt, in solchen Fällen keine Links oder Anhänge in unerwarteten SMS zu öffnen, keine unbekannten Nummern anzurufen und sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen nicht über verlinkte Seiten einzugeben. Stattdessen sollte man sich immer manuell in vertrauenswürdige Anwendungen oder Webseiten einloggen und verdächtige Nummern blockieren und melden.
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