ANTENNE NRW Business Boost: Wir zahlen 100.000 Euro für Eure Werbekampagnen in NRW!

Foto wurde mit
KI generiert
NRW-FDP-Chef Höne: Klare Abgrenzung zur AfD, aber inhaltliche Debatte gesucht
1. Juni 2026

NRW-FDP-Chef Höne fordert inhaltliche Debatte mit der AfD, schließt aber jede Zusammenarbeit klar aus.

Der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne fordert eine verstärkte inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Während er eine Kooperation mit der AfD strikt ausschließt, möchte Höne, dass demokratische Parteien sich den Argumenten der AfD im öffentlichen Diskurs stellen.

Worum es geht

Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen spricht sich Henning Höne dafür aus, sich mehr mit den Positionen der AfD auseinanderzusetzen. Die reine Empörung gegenüber der Partei hält er für unzureichend, wie er in einem Interview mit WDR5 betont (Kölner Stadt-Anzeiger).

Die wichtigsten Fakten

Höne kritisiert, dass SPD und Grüne Podiumsdiskussionen oftmals absagen, sobald Vertreter der AfD eingeladen sind. Er bezeichnet dies als Fehler und fordert stattdessen eine direkte inhaltliche Konfrontation. Höne betont die Notwendigkeit, die Positionen der AfD in der Sache zu stellen und nicht nur Distanz zu wahren. Gleichzeitig stellt er klar, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD für die FDP ausgeschlossen bleibt, da die AfD nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehe.

Hintergrund

Der Umgang mit der AfD ist auch Thema auf Bundesebene. So wurde auf dem jüngsten FDP-Parteitag diskutiert, wie die Partei sich abgrenzen soll. FDP-Bundesvorsitzender Wolfgang Kubicki äußerte, mit Liberalen werde es „nie eine Zusammenarbeit mit der AfD geben“ (Kölner Stadt-Anzeiger).

Einordnung für NRW

Im Landtagswahlkampf 2027 werden laut Höne alle Fraktionen, inklusive der AfD, zu Podiumsdiskussionen eingeladen. Er fordert, dass sich die demokratischen Parteien dann offen und argumentativ mit der AfD auseinandersetzen. Rückzug von Debatten hält er für kontraproduktiv.

Ausblick

Henning Höne wurde kürzlich zum stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden gewählt und setzt weiterhin klare Signale für eine doppelte Strategie: Inhaltliche Konfrontation statt Ausgrenzung – aber keine Kooperation mit der AfD in Nordrhein-Westfalen und auf Bundesebene.

Quellen

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.