Die Polizei führte Geschwindigkeitskontrollen in Lüdenscheid und Menden durch. Viele Fahrer waren zu schnell unterwegs.
Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat am Freitag Geschwindigkeitskontrollen in Lüdenscheid und Menden durchgeführt. Insgesamt passierten 959 Fahrzeuge die vier Radarmessstellen, wobei zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.
In Lüdenscheid wurde zunächst von 07:15 Uhr bis 10:05 Uhr an der Kölner Straße außerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Von 495 gemessenen Fahrzeugen waren 33 zu schnell unterwegs, den Fahrern drohten Verwarngelder. Der Spitzenreiter überschritt die erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h mit 48 km/h. Anschließend verlagerte die Polizei die Messstelle in den Honseler Bruch, wo von 10:40 Uhr bis 12:50 Uhr 244 Fahrzeuge kontrolliert wurden. Hierbei mussten 19 Fahrer ein Verwarngeld zahlen und ein weiteres Fahrzeug erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige für 50 km/h statt der erlaubten 30 km/h.
In Menden-Lendringsen fand die Kontrolle von 07:35 Uhr bis 08:55 Uhr auf der Clemens-Brentano-Straße in der Tempo-30-Zone statt. Von 77 kontrollierten Fahrzeugen waren neun Fahrer zu schnell, einer erhielt eine Anzeige. Ein weiterer Pkw passierte die Messstelle mit 53 km/h.
Zum Schluss wurde zwischen 09:50 Uhr und 12:15 Uhr auf dem Oesberner Weg in Oesbern gemessen. 143 Fahrzeuge passierten hier die Kontrolle und es wurden neun Verwarngelder und acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen erhoben. Der traurige Spitzenreiter überschritt die erlaubte Geschwindigkeit von 50 km/h mit 80 km/h.
Insgesamt mussten an diesem Tag keine Fahrverbote ausgesprochen werden. Die Polizei kündigt an, weitere Kontrollen im Kreisgebiet durchzuführen, um das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!