In Mönchengladbach-Mülfort wurden aufgrund eines stechenden Geruchs zwei Wohnungen vorsorglich geräumt.
Am frühen Abend des 5. Juni 2026 wurde die Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus in der Giesenkirchener Straße alarmiert. Einwohner hatten einen stechenden Geruch bemerkt, was die Einsatzkräfte zur sofortigen Alarmierung veranlasste.
Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigten Messgeräte einen ungewöhnlichen Geruch, jedoch ergaben die Tests keine Anzeichen für eine explosionsfähige Atmosphäre. Die Feuerwehr führte daraufhin die Bewohner der betroffenen Wohnungen vorsorglich aus dem Gebäude.
Ein Trupp unter Atemschutz nahm eine genauere Erkundung vor. Die Ursache des Geruchs konnte schließlich auf Lackierarbeiten in einer Wohnung zurückgeführt werden, die über die Badezimmerlüftung in eine andere Wohnung gelangt waren. Die betroffenen Wohnungen wurden mit einem Hochleistungslüfter belüftet und anschließend überprüft. Dabei wurden keine gesundheitsschädlichen Konzentrationen festgestellt.
Während der Maßnahmen musste die Giesenkirchener Straße zwischen der Dohrer Straße und Langfuhr für den Verkehr gesperrt werden. Als die Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen abgeschlossen waren, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand während des Einsatzes.
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