Ein 17-Jähriger sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert, während er seinen Führerschein beantragen möchte.
Ein 17-Jähriger aus dem Kreis Warendorf, der vor fast einem Jahr an einem Präventionsprojekt teilgenommen hat, steht derzeit vor einer unerwarteten Hürde auf dem Weg zu seinem Führerschein. Nach dem Antrag auf Fahrerlaubnis musste er angeben, dass gegen ihn in der Vergangenheit Ermittlung geführt wurde, was zu einer vorläufigen Sperre seiner Theorieprüfung führte.
Bei dem Anruf an die Polizei zeigte sich der junge Mann überrascht über die Konsequenzen seiner früheren Taten, was bei den Beamten der Kreispolizeibehörde als großer Erfolg gewertet wird. Der Anruf belegt nicht nur die Nachhaltigkeit des Präventionsprojekts, sondern auch den Reifeprozess des Jugendlichen, der Verantwortung für seine Vergangenheit übernimmt.
Der junge Mann hat zudem den Wunsch geäußert, als Mentor zurückzukehren, um aktuelleren Teilnehmern seine Erfahrungen zu vermitteln. In der Pädagogik wird dies als Peer-Arbeit bezeichnet, die oft sehr wirkungsvoll ist.
Das Team des Projekts ermutigt ihn auf seinem Weg und zeigt sich zuversichtlich, dass er bald seine Fahrerlaubnis erlangen kann.
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