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Hitzewarnungen in NRW: Starke Wärmebelastung und aktuelle Hinweise
21. Juni 2026

Hitzewarnungen in NRW: Alle Fakten zur starken Wärmebelastung, Warnstufen und Infowege vom DWD.

In Nordrhein-Westfalen gelten seit mehreren Tagen Hitzewarnungen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stuft aktuell eine starke Wärmebelastung ein. Besonders am frühen Nachmittag werden gefühlte Temperaturen von rund 32 Grad Celsius vorhergesagt; auch die nächtliche Abkühlung bleibt gering. Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich über die aktuellen Warnhinweise umfassend zu informieren und Schutzmaßnahmen zu beachten.

Worum es geht

Der DWD verwendet Warnstufen, um auf gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen hinzuweisen. Gerade in dicht besiedelten Gebieten kann Hitzestress durch mangelnde nächtliche Abkühlung verschärft werden. Besonders betroffen sind ältere und pflegebedürftige Menschen.

Die wichtigsten Fakten

  • Warnstufe 1: Starke Wärmebelastung bei gefühlten Temperaturen von etwa 32 Grad Celsius am frühen Nachmittag, oft mit nur geringer nächtlicher Abkühlung in Innenräumen.
  • Warnstufe 2: Extreme Wärmebelastung ab einer gefühlten Temperatur von 38 Grad Celsius am frühen Nachmittag.
  • Die „gefühlte Temperatur“ wird anhand standardisierter körperlicher und klimatischer Faktoren berechnet. Sie spiegelt nicht für jede Person die tatsächliche Belastung wider.

Hintergrund

Die Warnstufen des DWD basieren auf dem Klima-Michel-Modell, das klimatische und körperliche Einflussfaktoren berücksichtigt. Unterschiedliche Personengruppen, wie etwa Frauen, können die Hitze anders wahrnehmen. Weiterhin gibt es gesonderte Hinweise für urbane Räume und Risikogruppen.

Einordnung für NRW

Aktuell ist in Nordrhein-Westfalen die Warnstufe 1 relevant. Dies bedeutet, dass die Kombination aus sommerlich hohen Tageswerten und geringen nächtlichen Abkühlungen insbesondere in Städten zur Belastung wird. Kommunen und medizinische Einrichtungen sind angehalten, gezielte Schutzmaßnahmen einzuleiten.

So bleiben Sie informiert

Bürgerinnen und Bürger können Hitzewarnungen auf mehreren Wegen empfangen: Der kostenlose Newsletter „Hitzewarnungen“ des DWD, die Webseite hitzewarnungen.de, die Warn-App NINA (nur für Stufe 2) sowie die WarnWetter-App sind wichtige Informationskanäle.

Ausblick

Mit weiteren heißen Tagen ist in NRW auch weiterhin mit Hitzewarnungen zu rechnen. Kommunen und Bürger sollten die aktuellen Prognosen und Warnungen aufmerksam verfolgen und entsprechende Schutzvorkehrungen treffen. Arbeitshilfen und konkrete Empfehlungen sind über die Arbeitshilfe Hitzewarnsystem des DWD abrufbar.

Quellen

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