Ein 40-Jähriger verletzt einen 33-Jährigen schwer. Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am 19. Juni 2026 kam es gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 33-jähriger Dortmunder wurde dabei schwer verletzt. Der tatverdächtige 40-jährige Mann, der ohne festen Wohnsitz ist, hatte sich zuvor mit dem Geschädigten in der Wohnung getroffen. Ein verbaler Streit eskalierte in eine körperliche Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der 40-Jährige den 33-Jährigen schlug. Der Geschädigte konnte sich schwer verletzt befreien und die Wohnung verlassen, wo er eine Streifenwagenbesatzung aufsuchte. Diese leistete Erste Hilfe und rief ein Krankenwagen, der den Verletzten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus brachte. Der tatverdächtige Mann wurde im Treppenhaus des Hauses von weiteren Polizisten festgenommen.
Da der Verdacht bestand, dass ein gefährlicher Gegenstand eingesetzt wurde, beantragte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung. Während der Durchsuchung konnte jedoch keine Tatwaffe gefunden werden. Im Krankenhaus konnte schließlich keine Lebensgefahr für den 33-Jährigen mehr festgestellt werden. Der 40-Jährige wurde in das Polizeigewahrsam gebracht, und auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen ihn an. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch Gegenstand laufender Ermittlungen.
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