Polizei in Gelsenkirchen schaltet sich nach Familienstreit ein, zahlreiche Notrufe wurden bezüglich Schüssen abgesetzt.
Am Sonntagabend, den 21. Juni 2026, kam es in Gelsenkirchen-Hassel zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen zwei Familien. Gegen 21.45 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Polizei ein, in denen von Schüssen am Nateweg berichtet wurde.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden die Beamten eine größere Gruppe von Personen vor, die sowohl verbal als auch körperlich miteinander in Konflikt geraten war. Die Polizei trennte die streitenden Parteien und führte mit mehreren Beteiligten Gespräche. Außerdem wurde zahlreichen Schaulustigen ein Platzverweis erteilt.
Einer der Beteiligten, ein 62-jähriger Mann, wurde vor Ort verletzt und erhielt medizinische Versorgung, entschied sich jedoch, auf eine weitergehende Behandlung im Krankenhaus zu verzichten. Vor Ort konnten keine Waffen aufgefunden werden.
Die Ermittlungen richteten sich auf einen 38-jährigen Gelsenkirchener, der eine Schusswaffe abgefeuert haben soll. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnanschrift stellten die Beamten zwei Schusswaffen sowie Munition sicher. Das Verfahren umfasst nach ersten Erkenntnissen unter anderem gefährliche Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Auseinandersetzung sind noch im Gange.
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