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Einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr Moers bei Hitze und Unwetter
29. Juni 2026

Die Feuerwehr Moers hatte am Wochenende bei extremen Temperaturen und Unwetterschäden zahlreiche Einsätze.

Einsatzreiche Tage für die Feuerwehr Moers

Beim vergangenen heißen Wochenende vom 26. bis 28. Juni 2023 waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Moers stark gefordert. Bei Temperaturen von rund 35 Grad und mehr wurden sie zu insgesamt rund 100 Einsätzen alarmiert. Der Rettungsdienst war im gleichen Zeitraum zusätzlich bei 210 Einsätzen aktiv.

Bereits am Freitagnachmittag kam es im Stadtteil Moers-Westerbruch zu einem Brand, bei dem ein Kleintransporter sowie eine Garage in Flammen standen. Die Feuerwehr setzte mehrere Strahlrohre ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und konnte zwei Propangasflaschen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.

Am Freitagabend zog ein heftiges Gewitter auf, das zahlreiche unwetterbedingte Einsätze nach sich zog. Insgesamt wurden ab 22 Uhr 66 Einsätze registriert, häufig musste die Feuerwehr abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume von öffentlichen Wegen entfernen. Auf der Uerdinger Straße stürzte sogar ein Baum auf ein Fahrzeug mit zwei Insassen, die leicht verletzt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurden.

Die Feuerwehr war bis Sonntagabend beschäftigt, alle Unwetterschäden zu beseitigen. Auch neben den hauptamtlichen Kräften waren alle ehrenamtlichen Einheiten im Einsatz. Während der Unwettereinsätze rückte die Feuerwehr zudem bei sechs ausgelösten Brandmeldeanlagen, mehreren Hilfeleistungen für den Rettungsdienst sowie einem Verkehrsunfall auf der Autobahn aus.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag meldeten mehrere Anrufer einen Zimmerbrand auf der Leipziger Straße in Moers-Mattheck. Vor Eintreffen der Feuerwehr konnten sich die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses selbstständig ins Freie retten. Das Erdgeschoss stand bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte den Brand mit mehreren Strahlrohren sowohl im Innen- als auch im Außenangriff unter Atemschutz. Die Brandursache wird nun von der Kriminalpolizei untersucht.

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