Das Dortmunder Haus des Jugendrechts zieht eine positive Bilanz nach 10 Jahren.
Das Dortmunder Haus des Jugendrechts feiert sein zehnjähriges Bestehen. Seit der Eröffnung im Juni 2016 arbeitet es konsequent daran, jugendliche Straftäter zu begleiten und Straftaten vorzubeugen. Die enge Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe hat sich als wirkungsvolles Modell zur Bekämpfung von Jugendkriminalität etabliert.
Aktuell sind 48 Mitarbeitende in den Kooperationspartnern tätig, wodurch schnelle Reaktionen auf jugendkriminelle Aktivitäten in Dortmund ermöglicht werden. Intensive präventive Maßnahmen stehen neben repressiven Aspekten im Vordergrund. Die Initiative spricht Jugendliche an, die bereits mehrfach straffällig geworden sind, um sie über die rechtlichen Folgen weiterer Straftaten aufzuklären und sie auf Unterstützungsangebote hinzuweisen.
Das Ziel ist es, frühzeitig gegenzusteuern und kriminelle Entwicklungen zu verhindern. Der Ansatz hat in den letzten zehn Jahren zahlreiche positive Rückmeldungen gezeigt, da viele Jugendliche durch die Unterstützung aus dem Intensivtäterprogramm ohne weitere Straftaten entlassen werden konnten. Die Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und wird auch in Zukunft fortgeführt, um neuen Herausforderungen angemessen zu begegnen.
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