Bundespolizei führt am 7. Juli 2026 mehrere Haftbefehle bei Grenzkontrollen in Nordrhein-Westfalen durch.
Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, führte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen mehrere Feststellungen und Vollstreckungen von Haftbefehlen durch. Der erste Fall ereignete sich am Morgen am Grenzübergang Enscheder Straße in Gronau, als ein 68-jähriger niederländischer Fahrradfahrer eingereist ist. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gesucht wurde. Der Mann konnte die drohende Haftstrafe abwenden, indem er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro direkt bei der Bundespolizei bezahlte.
Am Nachmittag wurde auf der Bundesautobahn 57 an der Anschlussstelle Kleve ein 29-jähriger Rumäne kontrolliert. Dieser war ebenfalls per Haftbefehl wegen Diebstahls gesucht und konnte die fällige Geldstrafe von 360 Euro begleichen, um eine sechs-tägige Haftstrafe abzuwenden.
Zusätzlich wurden am Grenzübergang Siebengewald in Goch zwei niederländische Männer im Alter von 37 und 28 Jahren überprüft. Hierbei fanden die Beamten eine Menge von 163,59 Gramm Marihuana sowie 11,93 Gramm Kokain im Fahrzeug. Der 37-Jährige stand zudem im Verdacht, unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein; ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!