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Wilde Vielfalt statt steriler Ordnung: BUND Köln macht den Nikolausplatz zum Naturparadies
14. Juli 2026

Der BUND Köln macht den Nikolausplatz zum Naturparadies – mit Mut zur Wildnis statt steriler Ordnung. Erfahre, warum weniger Pflege mehr Artenvielfalt bedeutet.

Weniger Ordnung, mehr Leben – das steckt dahinter

Hand aufs Herz: Wer kennt das nicht? Man läuft durch die Stadt und sieht überall penibel gestutzte Rasenflächen, aufgeräumte Beete und kaum ein wildes Pflänzchen. Aber was, wenn genau das das Problem ist? Der BUND Köln macht es am Nikolausplatz gerade richtig – und zeigt, dass ein Pflegeeinsatz auch ganz anders aussehen kann.1

Am 14. Juli 2026 war das engagierte Team des BUND Köln vor Ort und hat nicht einfach alles auf Hochglanz getrimmt, sondern ganz bewusst auf echten Naturschutz gesetzt. Das Motto: Mut zur Wildnis! Und das Ergebnis? Freut vor allem die Insektenwelt – und ganz besonders die Spatzen.1

Was der BUND Köln am Nikolausplatz gemacht hat

Klingt nach einem entspannten Sonntagnachmittag, war aber echte Naturschutz-Arbeit. Hier ist, was die Ehrenamtlichen konkret angepackt haben:1

  • Platz geschaffen: Wuchernde Robinien-Sämlinge und anderer wilder Baumaufwuchs wurden konsequent entfernt – damit die heimischen Pflanzen wieder Raum zum Wachsen haben.
  • Sicherheit erhöht: Die Eingänge zum Spielplatz sind jetzt wieder komplett frei und gut einsehbar – safe für Groß und Klein.
  • Bewusst auf Wildnis gesetzt: Beim Rest der Fläche hat das Team ganz gezielt gegen die Ordnungsliebe entschieden und für die Artenvielfalt – weniger mähen, mehr leben lassen.

Warum weniger oft mehr ist

Das klingt erstmal paradox, oder? Aber der BUND Köln weiß genau, was er tut. Übertriebene Ordnung auf Grünflächen ist einer der Hauptgründe, warum Insekten, Vögel und andere Kleintiere in der Stadt immer weniger Lebensraum finden. Wer alles wegschneidet und jeden Halm kontrolliert, nimmt der Natur genau das weg, was sie braucht: Rückzugsorte, Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten.1

Am Nikolausplatz hat das Team gezeigt, dass es auch anders geht. Wildkräuter wie die Gewöhnliche Kratzdistel – auf der eine Erdhummel beim Einsatz abgelichtet wurde – sind echte Magnete für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber. Statt sie wegzumachen, werden sie gezielt gefördert. Das ist urbane Stadtökologie, wie sie sein sollte.1

Spatzen und Insekten sagen Danke

Besonders profitieren von solchen naturnahen Flächen die Spatzen – und wer weiß, wie’s um den Haussperling in deutschen Städten steht, weiß: Diese kleinen Vögel brauchen dringend Unterstützung. Strukturreiche, wilde Ecken bieten ihnen Schutz, Nistmöglichkeiten und jede Menge Insekten als Nahrung für den Nachwuchs. Ein echter Win für die Stadtökologie!1

Mitmachen und unterstützen

Du findest das genauso cool wie wir? Dann schau doch mal, wie du den BUND Köln unterstützen kannst – ob als Mitglied, mit einer Spende oder einfach, indem du deinen eigenen Balkon oder Garten etwas wilder werden lässt. Denn wilde Vielfalt beginnt nicht nur am Nikolausplatz – sie kann überall starten, wo du bist. Köln zeigt: Naturschutz in der Stadt ist kein Widerspruch, sondern eine echte Chance.1

Quellen

  1. Wilde Vielfalt statt steriler Ordnung – BUND Köln


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