108 Schüler des Hölderlin-Gymnasiums trugen die Engelsfackel des Kinder-Lebenslaufs zur Domplatte in Köln – ein bewegendes Zeichen für Kinderhospizarbeit.
Gelbe und grüne Luftballons, Applaus, Musik und Trillerpfeifen – der Kölner Dom war am Mittwochvormittag der Schauplatz eines ganz besonderen Moments. 108 Schülerinnen und Schüler des Mülheimer Hölderlin-Gymnasiums zogen über die Domplatte und setzten damit ein starkes Zeichen für die Kinderhospizarbeit in Deutschland.1 Vorneweg trugen Magdalena und Johanna aus der Klasse 5 stolz die Engelsfackel – das Symbol des bundesweiten Kinder-Lebenslaufs.
Der Kinder-Lebenslauf ist eine Initiative des Bundesverband Kinderhospiz und zieht alle zwei Jahre quer durch ganz Deutschland.1 Seit April ist er diesmal unterwegs und macht an zahlreichen Stationen Halt, um auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize aufmerksam zu machen. Köln war jetzt eine dieser Stationen – und was für eine!
Die Engelsfackel ist seit 2018 fester Bestandteil des Laufs.1 Sie steht für das, was Kinderhospizarbeit im Kern bedeutet: Hoffnung schenken, Erinnerung bewahren, das Leben feiern und Licht in dunkle Zeiten tragen. Klingt bewegend? Ist es auch.
Schon vor dem Dom wartete Oberbürgermeister Torsten Burmester auf die Schülerinnen und Schüler und begrüßte sie mit klaren Worten: „Der Dom steht für Zusammenhalt und Gemeinschaft und der Kinder-Lebenslauf auch. Ich finde das großartig, dass ihr mitmacht und zeigt, dass Hospiz nicht nur Mitleid, sondern auch Hoffnung bedeutet.“1
Für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Hölderlin-Gymnasiums war die Teilnahme eine besondere Ehre – und ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Mit dabei: Mutmachsteine, die Engelsfackel und jede Menge Herz.1
Was diese Aktion so stark macht? Hier laufen keine Profis oder Politiker durch die Gegend – sondern Kinder, die für andere Kinder einstehen. Das ist echte Community, echtes Miteinander – genau das, wofür auch wir bei Antenne NRW stehen. Aktionen wie der Kinder-Lebenslauf zeigen, dass Solidarität keine Frage des Alters ist. Und dass man auch als Fünftklässler:in die Welt ein bisschen heller machen kann – mit einer Fackel, einem Lächeln und ganz viel Mut.1
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