Drei Kölner Jugendliche haben den Roboter SubterraX gebaut, der römische Tunnel autonom erkundet – und fahren damit zur World Robot Olympiad nach Puerto Rico.
Hand aufs Herz: Was hast du mit 14 oder 15 Jahren gemacht? Hausaufgaben, Zocken, vielleicht Sport? Drei Jugendliche aus Köln-Weiß haben in dieser Zeit einen autonomen Erkundungsroboter entwickelt – und sich damit für die World Robot Olympiad (WRO) in Puerto Rico qualifiziert. Klingt wie Science-Fiction, ist aber echte Kölner Realität.1
Seit Februar dieses Jahres tüfteln Ben Lückingsmeier (15), Julian Paulußen (14) und Giacomo Steinbrecher (14) an ihrem Projekt. Ihr Roboter hört auf den Namen „SubterraX“ und hat eine ziemlich coole Aufgabe: Er fährt vollständig autonom durch Tunnel und unterirdische Hohlräume, scannt dabei alles mit einem Lasersensor und erstellt hochpräzise digitale 3D-Karten – ganz ohne Fernsteuerung.1
„Man setzt ihn am Eingang ab – den Rest erledigt er selbst“, erklärt der 15-jährige Ben. Abstandssensoren navigieren den Roboter sicher durch enge Gänge. Die fertigen Karten zeigen dabei sogar kleinste Details: Risse, fehlende Steine oder Bereiche, die einsturzgefährdet sein könnten. Das ist nicht nur cool, sondern richtig nützlich.1
Wie kommen drei Teenager überhaupt auf so eine Idee? Ganz organisch, wie sich herausstellt. Die drei hatten einen Bericht über die Pläne der Stadt Köln gelesen: Zum 2000-jährigen Stadtjubiläum sollen römische Denkmäler für Besucher zugänglich gemacht werden. Darunter auch ein antiker Abwasserkanal unter der Großen Budengasse – für den noch eine geeignete technische Lösung zur Erkundung gesucht wurde.1
Gesagt, gedacht, gebaut. Das Motto der diesjährigen WRO lautet übrigens passenderweise „Roboter trifft Kultur“ – der internationale Wettbewerb will genau das fördern: Jugendliche, die Geschichte, Kunst und moderne Technologie kreativ miteinander verbinden. SubterraX trifft das Thema also auf den Punkt.1
Mit ihrem Projekt haben sich die drei Kölner Schüler erfolgreich für die World Robot Olympiad qualifiziert – und dürfen damit auf internationalem Parkett antreten. Puerto Rico wartet! Dass drei Jugendliche aus unserem NRW eine Lösung für ein echtes städtisches Problem entwickeln und damit auf die Weltbühne kommen – das macht uns ehrlich gesagt ein bisschen stolz.1
Ben, Julian und Giacomo zeigen, was möglich ist, wenn Neugier auf echte Probleme trifft. Ihr Erkundungsroboter SubterraX ist nicht nur ein Wettbewerbsprojekt – er könnte tatsächlich helfen, das unterirdische Köln besser zu verstehen und zu schützen. Und wir drücken den drei Kölnern für Puerto Rico natürlich die Daumen! 🤖🏛️1
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