41 ukrainische Kinder und Jugendliche besuchten den Kölner Dom und beteten mit Weihbischof Schwaderlapp den Friedensrosenkranz – eine bewegende Auszeit vom…
41 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine haben am 14. Juli einen ganz besonderen Moment erlebt: einen Besuch im Kölner Dom – weit weg vom Kriegsalltag, den sie täglich zuhause erleben. Die jungen Gäste stammen aus den Regionen Donezk und Saporischschja, also aus Gebieten, die unmittelbar vom Krieg betroffen sind oder sich in Frontnähe befinden. Ein Besuch, der mehr als nur ein Ausflug war.1
Im Kölner Dom wurden die Kinder und Jugendlichen nicht nur von einem beeindruckenden Gotteshaus empfangen – sie beteten dort gemeinsam mit Weihbischof Dominikus Schwaderlapp den Friedensrosenkranz. Ein bewegender Moment, der zeigt, wie stark die Verbindung zwischen Glaube, Gemeinschaft und Hoffnung sein kann. Vor der Schmuckmadonna wurden außerdem Blumen abgelegt – ein stilles, aber kraftvolles Zeichen.1
Möglich gemacht haben diesen besonderen Aufenthalt die Wohltätigkeitsorganisation „Don Calabria Ukraine“ und die Initiative „Heljens hilft Ukraine“ aus Heiligenhaus. Vom 5. bis 15. Juli dieses Jahres bekamen die 10- bis 20-Jährigen sowie ihre Betreuer eine echte Auszeit – in Heiligenhaus und der Region. Unterstützt wurde der Aufenthalt durch zahlreiche ehrenamtlich Engagierte sowie die katholische Kirchengemeinde St. Suitbertus.1
Das Programm der Reisegruppe war richtig vollgepackt – und zwar mit allem, was Kinderherzen höherschlagen lässt:
Für Kinder und Jugendliche, die täglich mit den Folgen eines Krieges leben müssen, sind solche Momente unbezahlbar. Lachen, spielen, gemeinsam essen – Dinge, die wir oft als selbstverständlich nehmen.1
Was die Initiative „Heljens hilft Ukraine“ und „Don Calabria Ukraine“ hier auf die Beine gestellt haben, ist mehr als ein Ausflugsprogramm. Es ist ein Zeichen, dass Mitgefühl und Solidarität keine Grenzen kennen. Und dass ein gemeinsames Gebet im Kölner Dom, weit weg von Fronten und Bomben, echte Kraft geben kann. Respekt an alle Ehrenamtlichen, die diesen Kindern und Jugendlichen eine Auszeit ermöglicht haben – ihr macht einen Unterschied.1
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