Köln startet den Dialog-Tisch zum Suchthilfezentrum am Perlengraben – Anwohner, Schulen und Politik reden mit. Auch online könnt ihr eure Stimme abgeben!
Das geplante Suchthilfezentrum am Perlengraben sorgt in der Kölner Innenstadt für reichlich Gesprächsstoff – und jetzt bekommt dieser Gesprächsstoff auch einen offiziellen Rahmen. Die Stadt Köln setzt beim Thema Suchthilfe auf echten Austausch mit den Menschen vor Ort. Das klingt gut, oder? Und so funktioniert’s:1
Am Donnerstag, 16. Juli 2026, kam der „Dialog-Tisch Suchthilfezentrum am Perlengraben“ zum allerersten Mal zusammen. Damit wurde ein zentraler Baustein des Beteiligungskonzeptes umgesetzt, das der Rat zuvor beschlossen hatte. Klingt erstmal nach trockenem Verwaltungsstoff – ist es aber nicht, denn hier reden wirklich die Menschen mit, die es betrifft.1
Mit am Tisch saßen:1
Das Gremium hat eine beratende Funktion – es soll den Austausch über Verbesserungsvorschläge ermöglichen und die Entwicklung eines Sicherheits- und Sauberkeitskonzeptes aktiv begleiten. Denn genau das bewegt viele Kölnerinnen und Kölner: Wie wirkt sich das geplante Zentrum auf das direkte Umfeld und den öffentlichen Raum aus?1
Beim Auftakt-Treffen ging es zunächst darum, wie der Dialog-Tisch künftig arbeiten soll. Außerdem informierte die Stadt über den Start der digitalen Öffentlichkeitsbeteiligung – die startete direkt am nächsten Tag, Freitag, 17. Juli 2026. Wer also Hinweise, Ideen oder Bedenken hat, kann diese auch online einbringen – zum Beispiel über das Beteiligungsportal unter meinungfuer.koeln.1
Ein weiteres Thema war der aktuelle Stand der sogenannten Lokalen Agenda für das Suchthilfezentrum. Diese klingt zwar sperrig, hat aber einen klaren Zweck: Sie soll schwierige Situationen systematisch erfassen, passende Maßnahmen entwickeln und deren Umsetzung nachvollziehbar dokumentieren. Eingesetzt wird so ein Steuerungs- und Koordinationsinstrument vor allem dort, wo im öffentlichen Raum erhöhter Handlungsbedarf besteht.1
Der Dialog-Tisch soll kein einmaliges Event bleiben, sondern regelmäßig zusammenkommen. Wer in der Kölner Innenstadt wohnt, arbeitet oder seine Kinder zur Schule schickt, hat also die Möglichkeit, dauerhaft Teil dieses Prozesses zu sein. Sicherheit, Sauberkeit und ein lebenswerter öffentlicher Raum – das sind Themen, bei denen die Stimme der Community zählt.1
Es ist erfrischend zu sehen, dass die Stadt Köln beim Thema Suchthilfezentrum am Perlengraben nicht einfach Fakten schafft, sondern echten Dialog sucht. Anwohner, Schulen, Politik und Verwaltung an einem Tisch – das ist der richtige Ansatz. Jetzt liegt’s auch an euch: Wenn ihr in der Kölner Innenstadt zu Hause seid und Meinungen, Ideen oder Fragen habt, nutzt die Möglichkeit zur Online-Beteiligung. Eure Stimme zählt!1
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