Seltene Arten im Nationalpark Eifel: Ein winziger Pseudoskorpion per Anhalter durch den Wald – die Jahresbilanz 2025 macht Lust auf mehr Natur in NRW.
Stell dir vor, du bist so klein, dass du einfach per Anhalter an den Beinen eines anderen Insekts durch den Wald fliegst. Klingt nach Science-Fiction? Ist aber echtes NRW! Der Pseudoskorpion Dendrochernes Cyrneus macht genau das – und er wurde jetzt im Nationalpark Eifel entdeckt. Ein ziemlich starkes Zeichen dafür, dass sich der Park auf dem besten Weg zum echten Urwald befindet.1
Der Dendrochernes Cyrneus ist kein gewöhnlicher Waldbewohner. Das winzige Tier braucht zum Überleben und Vermehren frisches Totholz – und das gibt es nur da, wo die Natur wirklich sich selbst überlassen wird. Weil er so unglaublich klein ist, heftet er sich einfach an die Beine größerer Insekten und fliegt mit. Sozusagen der Trittbrettfahrer des Eifelwaldes.1
Dass dieser seltene Pseudoskorpion jetzt im Nationalpark Eifel nachgewiesen werden konnte, zeigt: Die Natur nimmt sich hier ihren Raum zurück. Und das Forscherteam ist begeistert davon – zu Recht!1
Bei der Jahres-Bilanz 2025 in Gemünd zog die Projektleiterin im Nationalpark Eifel eine durchweg positive Bilanz. Neben dem spektakulären Pseudoskorpion-Fund gab es noch weitere Highlights:1
Kurz gesagt: Der Nationalpark Eifel entwickelt sich prächtig – für Tiere, Pflanzen und Menschen gleichermaßen.1
Ein Urwald – oder auch Naturwald – entsteht, wenn der Mensch aufhört, in die Natur einzugreifen. Keine Forstwirtschaft, kein Aufräumen, kein Eingreifen. Bäume dürfen umfallen, Totholz darf liegen bleiben und genau das lockt dann seltene Arten wie den Dendrochernes Cyrneus an, der auf frisches Totholz angewiesen ist.1
Das klingt vielleicht erstmal unspektakulär – ist aber eine echte Naturschutz-Sensation. Denn solche Lebensräume sind in Deutschland extrem selten. Der Nationalpark Eifel in NRW ist damit ein echter Vorreiter und ein Ort, auf den wir hier in der Region richtig stolz sein können.1
Auf jeden Fall! Ob Wandern, Naturbeobachtung oder einfach mal tief durchatmen – der Nationalpark Eifel bietet für alle was. Und wer weiß: Vielleicht entdeckst du beim nächsten Spaziergang ja selbst eine seltene Art. Die Augen aufhalten lohnt sich auf jeden Fall – gerade jetzt, wo der Park so spannend in Bewegung ist.1
Wir von Antenne NRW finden: Das ist eine der schönsten Nachrichten aus unserer Region in letzter Zeit. Die Natur in NRW wird wilder, reicher und faszinierender. Und das sollten wir feiern!
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