Am Rotter See in Troisdorf wurden 17 tote Enten gefunden – Botulismus durch Hitze steht im Verdacht. Das Veterinäramt untersucht den Fall jetzt.
In Troisdorf hat sich ein trauriger Fund ereignet, der viele aufgewühlt hat: Am Rotter See wurden 17 tote Enten entdeckt. Feuerwehr und Ordnungsamt rückten aus, um die verendeten Wasservögel einzusammeln – und die ganze Stadt fragt sich seitdem: Was ist da passiert?1
Das Gute in all der Traurigkeit: Eine Ente und zwei junge Schwäne konnten noch lebend gerettet werden. Tierrettung und Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz, um zu helfen, was noch zu retten war.1
Der Hauptverdächtige hat einen ziemlich unaussprechlichen Namen: Botulismus. Das ist eine Vergiftung, die bei Wasservögeln oft tödlich verläuft – und die ausgerechnet durch Hitze begünstigt werden kann. Kein Wunder also, dass dieser Verdacht gerade jetzt im Sommer aufkommt.1
Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises hat die Untersuchung der toten Enten bereits aufgenommen. Zusätzlich wurde eine Wasserprobe aus dem Rotter See entnommen, um dem Verdacht auf den Grund zu gehen. Die Ergebnisse stehen noch aus.1
Solche Vorfälle zeigen, wie stark extreme Hitze nicht nur uns Menschen, sondern auch der Tierwelt zusetzen kann. Gerade Gewässer können sich in heißen Sommern in regelrechte Gefahrenzonen für Wasservögel verwandeln – wenn Bakterien unter den hohen Temperaturen explosionsartig wachsen und giftige Stoffe produzieren.1
Falls ihr in der Nähe von Seen oder Teichen unterwegs seid und tote oder auffällig schwache Tiere entdeckt, meldet das unbedingt beim zuständigen Ordnungsamt oder der Tierrettung. Jede Meldung kann Leben retten – so wie in Troisdorf, wo zumindest drei Tiere die Chance auf ein Weiterleben bekommen haben.1
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