Ab 2028 darf das italienische Zugunternehmen Italo auf deutschen Schienen fahren – die Bundesnetzagentur hat entschieden.
Gute Nachrichten für alle, die regelmäßig mit dem Zug unterwegs sind: Das italienische Zugunternehmen Italo darf ab 2028 auf deutschen Schienen fahren! Die Bundesnetzagentur hat am 18. Juli 2026 ihre endgültige Entscheidung getroffen – und die hat es in sich.1 Wer bisher hauptsächlich auf Spar-Tricks gesetzt hat, um günstig von A nach B zu kommen – wie wir sie in einem früheren Beitrag über Last-Minute-Tickets bei der Deutschen Bahn erklärt haben – der bekommt jetzt zusätzlich eine ganz neue Option auf den Tisch.
Italo ist ein italienisches Zugunternehmen, das bisher auf dem Heimatmarkt in Italien unterwegs ist. Charakteristisch: rote, moderne Hochgeschwindigkeitszüge. Und genau diese sollen ab 2028 auch auf deutschen Strecken rollen.1 Die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn hat grünes Licht gegeben – und das explizit mit dem Ziel, fairen Wettbewerb auf der Schiene zu stärken.
„Das ist ein guter Tag für Bahnkunden, weil es den fairen Wettbewerb auf der Schiene stärkt.“ – Daniela Brönstrup, stellvertretende Präsidentin der Bundesnetzagentur1
Konkret könnten die Italo-Züge zum Beispiel auf folgenden Strecken einsteigen:1
Das sind einige der meistgenutzten Fernverkehrsstrecken in Deutschland – und genau dort, wo der Wettbewerb bisher kaum spürbar war. Für NRW bedeutet das: Dortmund könnte bald ein direkter Italo-Haltepunkt sein. Klingt nach nem echten Upgrade für die Region!
Mehr Wettbewerb bedeutet in der Regel günstigere Preise – zumindest in der Theorie. Die Hoffnung ist, dass Italo die Deutsche Bahn unter Druck setzt, attraktivere Tickets anzubieten.1 Bisher war das Sparen beim Bahnfahren vor allem eine Frage des richtigen Timings und der Flexibilität – Stichwort Last-Minute-Tickets, Preismonitoring über die DB-App und das Ausweichen auf weniger gefragte Verbindungen.2 Mit einem echten Konkurrenten auf denselben Strecken könnte sich das Spielfeld aber deutlich verschieben.
Heißt konkret für dich: Ab 2028 lohnt es sich, Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen, bevor du buchst. Wer flexibel bleibt, könnte dann zwischen DB und Italo das jeweils günstigere Ticket raussuchen – ganz ähnlich, wie man es vom Flugmarkt kennt.
Ja, 2028 klingt erstmal weit weg. Aber die Weichen werden jetzt gestellt – und die Entscheidung der Bundesnetzagentur ist ein klares Signal, dass der deutsche Schienenmarkt offener werden soll.1 Bis dahin bleibt das clevere Nutzen von Spar-Angeboten der Deutsche Bahn natürlich weiterhin die beste Strategie, um günstig durch NRW und ganz Deutschland zu reisen.2
Bleib gespannt – wir halten dich auf dem Laufenden, wenn es neue Infos zu Italo-Tickets, Preisen und Strecken gibt. Das wird ein spannendes Jahr 2028!
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