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Tango de Cologne begeistert beim Eichholzer Schlosskonzert im Rheinforum
20. Juli 2026

Tango de Cologne hat beim Eichholzer Schlosskonzert im Rheinforum Wesseling begeistert. Zwei Stunden Leidenschaft, Humor und Bandoneon-Klang zwischen Buenos…

Wenn Buenos Aires auf Köln trifft

Was für ein Abend! Beim Eichholzer Schlosskonzert im Rheinforum in Wesseling hat das Ensemble Tango de Cologne das Publikum für gut zwei Stunden in seinen Bann gezogen. Leidenschaft, Spielfreude und eine ordentliche Portion Humor – so lässt sich der Abend wohl am besten zusammenfassen. Die zahlreich gekommenen Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten eine musikalische Brücke zwischen Buenos Aires und Köln, mit dem unverwechselbaren Klang des Bandoneons im absoluten Mittelpunkt.1

Ein Ensemble mit eigener Handschrift

Tango de Cologne sind keine gewöhnliche Tango-Band. Die Musikerinnen und Musiker beherrschen den Tango nicht nur stilistisch auf höchstem Niveau – sie verleihen ihm auch eine ganz eigene Note: leidenschaftlich, volkstümlich, humorvoll und immer mit großer musikalischer Raffinesse.1

Als Herz des Ensembles führte Bandoneonist und Moderator Henrik Albrecht charmant und mit jeder Menge Hintergrundwissen durch den Abend. Durch seine Aufenthalte in Argentinien hat er ein tiefes Verständnis für diese Musik entwickelt, das man in jedem einzelnen Ton spürt. Die außergewöhnlichen Arrangements von ihm und von Stefan Thomas sorgten dabei immer wieder für Schmunzeln im Publikum – Tango kann also auch ziemlich witzig sein!1

Von klassischem Argentinien bis zu Weltbekanntheit

Der Abend startete mit argentinischen Tangos, die vielleicht nicht jedem bekannt sind, aber genau deshalb so besonders klingen: „Bahía Blanca“ von Carlos Di Sarli, „Buscándote“ von Lalo Scalise und „Retirao“ von Carlos Posadas verzauberten das Publikum mit eleganter Melancholie und rhythmischer Präzision.1

Richtig spannend wurde es dann beim Block mit weltbekannten Tangos in großartigen Arrangements. „Jalousie“ des dänischen Violinisten Jacob Gade war ein echtes Paradestück für Wolfgang Richter an der Violine. Dazu gab’s den klassischen „Tango aus España op. 165″ von Isaac Albéniz – und als furioses Abschlussstück des offiziellen Programms: „El Choclo“ von Ángel Gregorio Villoldo im ungewöhnlichen Arrangement von Stefan Thomas. Einfach stark.1

Piazzolla, Melancholie und ein kölscher Wink

Ein ganzer Programmblock war dem Tango nuevo von Astor Piazzolla gewidmet. Mit „Invierno Porteño“ – dem „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ – dem weniger bekannten „Decarísimo“ und dem äußerst beliebten lyrischen Tango „Oblivion“ zeigte das Ensemble, wie vielschichtig und emotional dieser Musikstil wirklich ist.1

Und dann war da noch der kölsche Moment des Abends: Wer beim Titel „Mer losse d’r Dom in Kölle“ nicht innerlich mitgesummt hat, hat wohl keinen Herzschlag für diese Stadt. Tango und Köln – eine Kombi, die offenbar perfekt funktioniert!1

Fazit: Einfach reinhören und genießen

Das Eichholzer Schlosskonzert mit Tango de Cologne war ein Abend, der zeigt, wie lebendig und vielseitig Konzertmusik sein kann – fernab von steifen Konzertsälen, dafür voller Wärme, Humor und echten Emotionen. Wenn du das nächste Mal die Chance hast, Tango de Cologne live zu erleben: Einfach hingehen. Du wirst es nicht bereuen.1

Quellen

  1. Tango de Cologne begeistert beim Eichholzer Schlosskonzert im Rheinforum – Rheinische Anzeigenblätter


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