Der Rotbach in Dinslaken ist wegen Trockenheit ausgetrocknet – Kinder des ND-Heims nutzten die Chance und räumten Müll aus dem Bachbett.
Seit Tagen bietet der Rotbach in Dinslaken ein ungewohntes Bild: Das Bachbett ist stellenweise komplett ausgetrocknet. Wer entlang des Flusses spazieren geht oder mit dem Rad unterwegs ist, blickt auf Sand und Schlamm – kein Tropfen Wasser in Sicht. Lang anhaltende Trockenheit macht dem kleinen Fluss ordentlich zu schaffen.1
Direkt am Bachbett liegt das ND-Heim an der Beethovenstraße. Die Jugendlichen dort haben den trostlosen Anblick täglich vor Augen – und haben kurzerhand entschieden, etwas dagegen zu tun. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des ND-Heims stiegen die Kinder das Ufer hinab und machten sich an die Arbeit.1
Was sie dabei aus dem Bachbett fischten, klingt wie ein kleines Sammelsurium: Scherben, leere Flaschen, Fahrradschlösser, Kleidung und ganze Müllsäcke landeten in Eimern. Ein echter Gemeinschaftseinsatz, der sich sehen lassen kann!1
Und das Beste daran? Dank der Trockenheit konnten alle fleißigen Sammler ganz ohne nasse Füße ans Werk – ein kleiner Pluspunkt der anhaltenden Dürre, wie es aus dem ND-Heim hieß.1
Klar ist: Ausgetrocknete Bäche sind kein schönes Zeichen, sondern ein deutlicher Hinweis darauf, was anhaltende Hitze und Trockenheit mit der Natur machen. Aber die Aktion der Jugendlichen aus Dinslaken zeigt, dass man auch in solchen Momenten das Beste draus machen kann. Statt wegzuschauen, haben sie angepackt – und das Bachbett ein ganzes Stück sauberer hinterlassen als sie es vorgefunden haben.1
So eine Aktion verdient echten Respekt! 👏 Wer weiß – vielleicht inspiriert das ja andere, in ihrer Nachbarschaft ähnliches auf die Beine zu stellen. Augen auf beim nächsten Spaziergang: Manchmal steckt auch in einer trockengelegten Landschaft eine Möglichkeit, etwas Gutes zu tun.
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