Ein 42-Jähriger kollidierte in Grevenbroich betrunken mit einer Laterne und wurde leicht verletzt.
Was nach einer ganz normalen Radtour aussah, endete am Mittwochabend (22.07.) für einen 42-jährigen Mann aus Grevenbroich im Krankenhaus. Gegen 17:30 Uhr fuhr er auf der Bahnstraße in Richtung Rheydter Straße – auf dem Gehweg. Dort kollidierte er mit einer Laterne und stürzte auf den Boden.1
Rettungskräfte transportierten den Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Soweit, so glimpflich. Der Haken: Die Atemluft des 42-Jährigen roch nach Alkohol. Deshalb wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, um den genauen Promillewert festzustellen.1 Die weiteren Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat 1 übernommen.
Vielleicht denkst du: „Ein Bierchen macht doch nichts.“ Aber die Polizei macht da keinen Spaß – und das aus gutem Grund. Alkohol wirkt sich selbst in kleinen Mengen erheblich auf das Reaktions- und Fahrvermögen aus. Das gilt nicht nur für Autofahrer, sondern genauso für alle, die sich mit dem Rad im Straßenverkehr bewegen.1
Und die rechtlichen Konsequenzen können heftig sein: Bei Ausfallerscheinungen oder einem Unfall drohen ab 0,3 Promille Führerscheinentzug sowie Geld- oder sogar Freiheitsstrafe.1 Kurz gesagt: Das Risiko ist es einfach nicht wert.
Der Fall aus Grevenbroich zeigt mal wieder – egal ob Auto, Moped oder Fahrrad: Alkohol und Straßenverkehr passen einfach nicht zusammen. Wer sicher nach Hause kommen möchte, lässt das Rad nach ein paar Drinks stehen und greift zum Telefon – sei es für eine Mitfahrgelegenheit oder den ÖPNV. Dein Körper und deine Knochen werden es dir danken.
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