In Rheine wurde ein Mann von einem falschen Bankmitarbeiter betrogen und verlor einen hohen vierstelligen Betrag. So erkennst du die Masche und schützt dich.
Stell dir vor, dein Telefon klingelt und jemand behauptet, von deiner Bank zu sein – mit der Nachricht, dass auf deinem Konto verdächtige Bewegungen aufgetaucht sind. Genau das ist einem Mann aus Rheine passiert, und es endete mit einem echten finanziellen Schaden. Die Polizei Steinfurt warnt jetzt vor dieser fiesen Betrugsmasche, die leider immer häufiger vorkommt.1
Am Samstag, den 25. Juli, rief ein angeblicher Mitarbeiter der Volksbank Münsterland einen Rheiner an. Der Unbekannte gab vor, dass es auffällige Kontobewegungen auf dem Konto des Mannes gebe – und dass das Geld dringend gesichert werden müsse. Um das zu tun, sollte der Betroffene eine TAN-Nummer herausgeben.1
Der Mann glaubte dem Anrufer – und das nutzten die Betrüger gnadenlos aus. Als er später seinen Kontostand checkte, war ein hoher vierstelliger Eurobetrag einfach weg. Wie ist das auf sein Konto gekommen? Ganz einfach: gar nicht – es wurde abgebucht, während er am Telefon war.1
Die Polizei erklärt, wie diese Betrugsform typischerweise funktioniert. Die Täter geben sich am Telefon als Bankangestellte aus und erzählen dann eine von zwei Geschichten:1
Ziel ist immer dasselbe: Die Angerufenen sollen sensible Daten wie TANs, Passwörter oder andere Zugangsinformationen herausgeben. Haben die Betrüger diese Infos erst einmal, räumen sie das Konto in kürzester Zeit leer.1
Die gute Nachricht: Du kannst dich schützen! Die Polizei Steinfurt gibt klare Handlungsempfehlungen, die du dir unbedingt merken solltest:1
Falls du mehr über diese und andere Betrugsmaschen erfahren möchtest oder bereits betroffen bist, hat die Polizeiliche Kriminalprävention eine hilfreiche Seite zusammengestellt. Dort findest du Infos zu verschiedenen Betrugsformen und konkrete Handlungsanweisungen für den Fall, dass es doch passiert ist.1
Betrug am Telefon kann jeden treffen – jung oder alt, technikaffin oder nicht. Das Beispiel aus Rheine zeigt, wie schnell es gehen kann. Deine beste Waffe ist gesundes Misstrauen: Kein seriöses Geldinstitut wird dich jemals am Telefon nach einer TAN oder deinem Passwort fragen. Im Zweifelsfall einfach auflegen und deine Bank direkt kontaktieren. Stay safe, NRW! 💪1
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