In Leverkusen-Wiesdorf hat ein mutmaßlicher Dieb einen Polizisten mit einem Messer verletzt – eine 19-Jährige half ihm bei der Flucht und wurde festgenommen.
Was in der Nacht zu Montag (27. Juli) in Leverkusen-Wiesdorf passiert ist, macht deutlich, wie gefährlich der Alltag für Polizistinnen und Polizisten sein kann. Kurz vor Mitternacht haben Streifenteams in der Karl-Krekeler-Straße einen Transporter mit mutmaßlichem Diebesgut entdeckt – besetzt mit insgesamt sechs Personen. Was dann folgte, lief alles andere als ruhig ab.1
Bei der Personalienfeststellung leistete ein 22-jähriger Tatverdächtiger Widerstand. Die Beamten versuchten, ihn zu überwältigen – doch dabei griff eine 19-jährige mutmaßliche Mittäterin ein: Sie zerrte einer Polizistin am Arm, sodass sich der 22-Jährige losreißen und flüchten konnte.1
Noch schlimmer: Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige einen 30-jährigen Polizeibeamten mutmaßlich mit einem Messer am Oberarm verletzt haben. Der Beamte musste anschließend ambulant im Krankenhaus versorgt werden und ist vorerst nicht dienstfähig.1
Die 19-Jährige wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen – der Vorwurf: Gefangenenbefreiung. Der namentlich bekannte 22-jährige Tatverdächtige ist hingegen weiterhin auf der Flucht. Die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort laufen.1
Für alle, die Hinweise zu dem Fall haben: Die Polizei Köln ist zuständig und über die Pressestelle erreichbar. Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie schnell ein vermeintlich routinemäßiger Einsatz eskalieren kann – und welchen Risiken Polizistinnen und Polizisten täglich ausgesetzt sind. Wir wünschen dem verletzten Beamten eine schnelle Genesung!1
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