Eine 25-Jährige wurde in Hagen mit einem E-Scooter ohne Versicherung erwischt – das Fahrzeug war sogar generell nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Stell dir vor, du rollst entspannt mit deinem E-Scooter durch die Stadt und plötzlich winkt dich ein Motorradpolizist ran. Genau das ist einer 25-jährigen Hagenerin am Montagmittag (27.07.2026) passiert. Gegen 12.40 Uhr wurde sie in der Elberfelder Straße in Hagen-Mittelstadt kontrolliert – und der Grund war schnell klar: Am Scooter fehlte jede Versicherungsplakette.1
Die junge Frau gab gegenüber dem Polizisten an, sich der Versicherungspflicht gar nicht bewusst gewesen zu sein. Doch beim genaueren Check des E-Scooters kam es noch dicker: Die technischen Spezifikationen zeigten, dass das Gefährt herstellerseitig schlicht zu schnell ist – und damit in Deutschland überhaupt nicht im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden darf.1
Das bedeutet: Eine Versicherung für diesen Scooter ist rechtlich gar nicht möglich. Der Polizist leitete ein Strafverfahren ein und untersagte der Hagenerin sofort die Weiterfahrt. Aus, vorbei, Scooter bleibt stehen.1
E-Scooter sehen harmlos aus, unterliegen aber klaren gesetzlichen Regeln. In Deutschland gilt die Elektrokleinstfahrzeugverordnung (eKFV) – und die legt fest, welche technischen Anforderungen ein Scooter erfüllen muss, damit er überhaupt auf öffentlichen Straßen, Radwegen oder Gehwegen genutzt werden darf. Dazu gehört zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Wer einen Scooter kauft, der diese Grenzen überschreitet, hat schlichtweg Pech – denn der darf nirgendwo draußen gefahren werden.1
Planst du dir selbst einen E-Scooter zuzulegen? Dann mach das nicht blind! Die Polizei Hagen empfiehlt ausdrücklich:1
Der Fall aus Hagen zeigt, wie schnell man in die Falle tappt – oft aus reiner Unwissenheit. Damit dir das nicht passiert: Augen auf beim E-Scooter-Kauf! Achte darauf, dass dein Gefährt die eKFV-Anforderungen erfüllt, schließ eine Versicherung ab und roll erst dann los. Denn ohne Versicherungsschutz kann die Fahrt ganz schnell unfreiwillig enden – genau wie bei der 25-Jährigen in Hagen-Mittelstadt.1
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