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Reise gebucht, Daten geklaut: So schützt du dich vor Messenger-Betrug!
29. Juli 2026

Reise gebucht und dann eine Messenger-Nachricht zur Bestätigung bekommen? Vorsicht – das ist Betrug! Wie du dich schützt und was du tun solltest.

Vorsicht bei Nachrichten zu deiner Reisebuchung!

Du hast gerade ein Hotel oder einen Flug gebucht und plötzlich poppt eine Messenger-Nachricht auf, die dich zur Bestätigung deiner Buchung auffordert? Finger weg! Genau das ist aktuell eine fiese Betrugsmasche, vor der die Polizei Bielefeld warnt – und die kann richtig teuer werden.1

So läuft der Betrug ab

Eine Bielefelderin hat ein Hotel über ein bekanntes Online-Vergleichsportal für Reisen und Flüge gebucht. Kurz darauf bekam sie über einen Messenger-Dienst eine Nachricht: Sie solle ihre Buchung über einen beigefügten Link bestätigen und dafür ihre Kreditkartendaten eingeben. Sie tat es – und das war leider der erste Fehler.1

Aber damit nicht genug: Am 21. Juli 2026 landete bei ihr erneut eine solche Nachricht – diesmal von einem anderen Kontakt. Gleiche Masche, gleiches Ergebnis: Sie folgte dem Link und tippte wieder ihre Kreditkartendaten ein. Erst als sie zwei unbekannte Abbuchungen auf ihrer Kreditkartenabrechnung entdeckte, wurde sie misstrauisch. Nachfragen beim Hotel und beim Buchungsportal brachten dann die bittere Wahrheit ans Licht: Keiner der beiden hatte jemals Messenger-Nachrichten verschickt.1

Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen? – Die Tricks der Betrüger

Die Masche ist clever aufgebaut und wirkt täuschend echt. Die Betrüger wissen, dass du eine Reise gebucht hast, und nutzen dieses Wissen gezielt aus. Die Nachrichten kommen scheinbar seriös daher, die Links führen auf professionell wirkende Seiten – und ehe du dich versiehst, haben Fremde deine Kreditkartendaten in der Hand.1

  • Die Nachricht kommt über einen Messenger-Dienst (z. B. WhatsApp oder ähnliche Apps)
  • Du wirst aufgefordert, deine Buchung über einen Link zu bestätigen
  • Auf der verlinkten Seite sollst du Zahlungsdaten eingeben
  • Manchmal kommt sogar eine zweite Nachricht von einem anderen Kontakt mit derselben Aufforderung

Die wichtigsten Tipps der Polizei

Die Polizei Bielefeld hat klare Ratschläge, wie du dich schützen kannst:1

  1. Misstrauisch bleiben: Buchungsportale und Hotels verschicken keine Bestätigungsanfragen über Messenger-Dienste.
  2. Kontakt prüfen: Bevor du auf eine Nachricht antwortest oder einen Link anklickst, überprüfe genau, von wem sie wirklich kommt.
  3. Niemals Daten über unbekannte Links eingeben: Kreditkartendaten oder persönliche Infos gehören nicht in Formulare, die du über einen Messenger-Link erreicht hast.
  4. Im Zweifel direkt beim Anbieter nachfragen: Ruf beim Hotel oder beim Buchungsportal an und frage nach – aber nutze dafür die offiziellen Kontaktdaten von deren Website, nicht die aus der Nachricht.
  5. Bei Abbuchungen sofort handeln: Wenn du merkst, dass unbekannte Beträge von deiner Karte abgebucht wurden, kontaktiere sofort deine Bank und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Was tun, wenn es doch passiert ist?

Falls du bereits auf so eine Nachricht hereingefallen bist: Keine Panik, aber schnelles Handeln ist jetzt wichtig! Informiere sofort deine Bank, lass die Kreditkarte sperren und geh zur nächsten Polizeidienststelle, um Strafanzeige zu erstatten – genau wie die Bielefelderin es gemacht hat.1 Je schneller du reagierst, desto besser stehen die Chancen, den Schaden zu begrenzen.

Also: Beim nächsten Sommerurlaub oder Städtetrip lieber zweimal hinschauen, bevor du auf einen Link klickst – so bleibt der Urlaub ein echtes Highlight und kein teures Nachspiel!

Quellen

  1. POL-BI: Vorsicht: Betrügerische Messenger-Nachrichten zu gebuchten Unterkünften oder Reisen – Polizei Bielefeld via Presseportal


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