Betrüger auf Kleinanzeigen-Portalen: Eine Nümbrechterin verlor einen vierstelligen Betrag. Die Polizei gibt wichtige Tipps, wie du dich schützen kannst.
Statt Geld zu verdienen, verlor eine 40-jährige Frau aus Nümbrecht einen niedrigen, vierstelligen Eurobetrag — und das einfach so, beim Versuch, zwei Produkte über ein Kleinanzeigen-Portal zu verkaufen. Die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis warnt jetzt vor einer fiesen Masche, die aktuell auf Online-Verkaufsplattformen kursiert.1
Die Geschichte klingt leider erschreckend vertraut: Zwei vermeintliche Käufer meldeten sich bei der Nümbrechterin und gaben an, per PayPal zahlen zu wollen — das würde aber angeblich nicht funktionieren. Stattdessen sollte die Zahlung über die integrierte Bezahl-Funktion des Anzeigen-Portals laufen.1
Die Verkäuferin gab daraufhin die geforderten Daten an und bestätigte über einen Link den vermeintlichen Zahlungseingang. Das böse Erwachen folgte kurz darauf: Statt einer Gutschrift stellte sie eine nicht autorisierte Abbuchung eines niedrigen, vierstelligen Eurobetrages von ihrem Konto fest.1
Die Täter nutzen gezielt Verwirrung und Zeitdruck aus. Sie geben vor, ein technisches Problem mit PayPal zu haben, und leiten die Opfer dann auf gefälschte oder manipulierte Zahlungsseiten weiter. Ein Klick auf einen Link reicht — und schon haben die Betrüger Zugriff auf die Kontodaten.1
Die Polizei hat nach dem Fall konkrete Tipps herausgegeben, die du dir unbedingt merken solltest:1
Online-Marktplätze sind super praktisch — aber leider auch ein Tummelplatz für Betrüger. Das Wichtigste ist: Niemals auf Links klicken, die du nicht erwartest, und immer skeptisch bleiben, wenn eine Zahlung angeblich „nicht funktioniert“. Im Zweifel lieber den Kauf abbrechen, als Daten weiterzugeben. Bleib safe!1
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