In Köln-Poll brannte eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage am Bonner Damm. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und prüft mögliche Brandstiftung.
Aufregung in der Kleingartenanlage am Bonner Damm in Köln-Poll: Am Mittwoch, dem 29. Juli, brannte dort plötzlich eine Gartenlaube – dichter Qualm stieg über der Anlage auf und alarmierte die Anwohner. Wie konnte das passieren? Und steckt vielleicht sogar jemand dahinter? Die Polizei ermittelt.1
Die Feuerwehr wurde laut Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet gegen 13.20 Uhr alarmiert. Insgesamt 19 Kräfte rückten aus, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen – und das gelang zum Glück ziemlich schnell. Gegen 14.30 Uhr konnte die Wehr wieder abrücken.1
Leserreporter Alexander A. (44) berichtete, dass sein Vater die Laube auf dem Weg in seinen eigenen Garten bereits verraucht sah. „Oh, das ist aber kein Grill“, soll der Vater sofort gewusst und direkt die Feuerwehr angerufen haben. Die Einsatzkräfte wässerten laut Alexander A. auch die umliegende Vegetation, um möglichen Funkenflug zu verhindern.1
Genau das ist die große Frage, die sich gerade alle in der Anlage stellen. Denn laut Berichten soll ein Zeuge beobachtet haben, wie ein unbekannter Mann vom Garten der brennenden Laube in die Nachbarparzelle geflüchtet sein soll. Die Polizei traf tatsächlich eine Person in der Anlage an, kontrollierte sie und erteilte ihr einen Platzverweis.1
Allerdings: Ein dringender Tatverdacht besteht laut einer Polizeisprecherin gegen diese Person nicht. Wie das Feuer überhaupt ausgebrochen ist, ist noch völlig unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache und zu möglichen Tatverdächtigen laufen weiterhin.1
Besonders bitter: Die Laube soll laut Leserreporter Alexander A. einer Familie gehören, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Urlaub befunden haben soll. Die kommen also aus den Ferien zurück und finden ihr Gartenidyll in Schutt und Asche vor – das ist wirklich zum Heulen.1
Alexander A. appelliert deshalb klar an alle Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in der Anlage: „Ich appelliere, wachsam zu sein, wenn sich Fremde in der Kleingartensiedlung aufhalten.“1 Ein wichtiger Hinweis, dem man sich nur anschließen kann. Wer in seiner Kleingartenanlage verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern und direkt die Polizei informieren.
Bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell Klarheit bringen – und dass so ein Schreckensszenario anderen Schrebergärtnern erspart bleibt. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Mehr regionale News aus NRW findet ihr immer auf antenne.nrw.
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