Nach einer Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Köln hat sich der Tatverdächtige im Fall Angriff auf Polizisten vor einem Fußballspiel in Leverkusen gestellt.
Es gibt eine wichtige Neuigkeit in einem Fall, der NRW zuletzt beschäftigt hat: Nach einer Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Köln hat sich der Tatverdächtige selbst gestellt. Das ist die entscheidende Wende, auf die die Ermittler gewartet haben – und sie kam offenbar schnell, nachdem die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten wurde.1
Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, war im Zusammenhang mit einem Fußballspiel in Leverkusen ein Polizist angegriffen worden. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt und die Ermittlungsbehörden auf den Plan gerufen. Die Polizei Köln leitete daraufhin eine Öffentlichkeitsfahndung ein, um den Tatverdächtigen zu identifizieren und zu finden.2
Öffentlichkeitsfahndungen sind ein bewährtes Mittel der Polizei, wenn die eigenen Ermittlungen nicht schnell genug zum Ziel führen. In diesem Fall hat es funktioniert: Der Tatverdächtige meldete sich nach der Fahndung bei den Behörden. Die Polizei Düsseldorf unterstützte die Kölner Kollegen bei der Fahndung und bestätigte nun die Selbststellung des Mannes.1
Durch die Selbststellung liegt der Fall nun wieder vollständig in den Händen der Ermittler der Polizei Köln. Rückfragen zu den weiteren Schritten im Verfahren richtet die Polizei ausschließlich an Journalisten – zuständig ist die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln.1
Klar ist: Der Angriff auf Einsatzkräfte ist kein Kavaliersdelikt. Wer Polizistinnen und Polizisten angreift, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen – und dieser Fall zeigt, dass die Behörden dabei auch die Öffentlichkeit als wichtigen Partner einsetzen. Mit Erfolg.
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