Wildunfall in Datteln: Ein 18-jähriger Motorradfahrer kollidierte mit einem Reh und wurde leicht verletzt. Warum im Hochsommer besondere Vorsicht gilt.
Ein Donnerstagabend, der für einen jungen Motorradfahrer aus Haltern am See richtig übel geendet hat: Auf der Markfelder Straße in Datteln ist ein 18-Jähriger gegen 21.30 Uhr mit einem Reh zusammengestoßen – und das kam wirklich ohne jede Vorwarnung.1 Das Tier überquerte plötzlich die Straße, der Aufprall ließ sich nicht mehr verhindern. Der Fahrer stürzte, sein Motorrad rutschte gegen einen Baum am Straßenrand. Der junge Mann wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht – zum Glück nur mit leichten Verletzungen.1
Neben dem Schreck und den Verletzungen bleibt auch ein ordentlicher Sachschaden: Die Polizei schätzt ihn auf etwa 7.000 Euro.1 Das Motorrad dürfte nach dem Aufprall und dem Rutschen gegen den Baum nicht mehr in bestem Zustand sein – das kann man sich lebhaft vorstellen.
Klingt nach einem Einzelfall? Ist es leider nicht. Die Polizei Recklinghausen macht darauf aufmerksam, dass Wildunfälle gerade im Hochsommer keine Seltenheit sind – denn aktuell ist Paarungszeit der Rehe.1 Das bedeutet: Die Tiere sind deutlich aktiver, wechseln häufiger ihren Standort und überqueren dabei Straßen im Kreis Recklinghausen und in Bottrop. In vielen Fällen bleibt es zwar bei Blechschäden, aber wie dieser Unfall zeigt, kann es auch Verletzte geben.
Gerade wenn du als Motorradfahrerin oder Motorradfahrer unterwegs bist, solltest du in wildreichen Gegenden besonders aufmerksam sein. Ein paar Basics, die wirklich helfen können:
Mehr Infos dazu, wie du dich bei einem Wildunfall richtig verhältst und wie du solche Situationen bestmöglich vermeidest, hat die Polizei Recklinghausen auf ihrer Website zusammengestellt.1
Der Unfall in Datteln ist ein echtes Warnsignal für alle, die jetzt im Sommer viel auf dem Motorrad oder mit dem Auto unterwegs sind. Wildtiere kennen keine Fahrspuren – und gerade in der Brunftzeit sind sie besonders unberechenbar. Also: Augen auf, Tempo runter und lieber einmal mehr bremsen als einmal zu wenig. Bleib sicher auf NRWs Straßen!
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