Ein 33-jähriger Lindlarer ist betrunken und ohne Führerschein mit seinem Porsche von der K24 abgekommen und anschließend geflüchtet. Die Polizei stellte ihn.
Was sich da am frühen Samstagmorgen (1. August) auf der K24 bei Lindlar abgespielt hat, klingt wie aus einem schlechten Film: Ein 33-jähriger Lindlarer ist mit seinem Porsche auf der K24 von Kemmerich in Richtung Waldbruch unterwegs – und das gegen 6 Uhr morgens und offenbar reichlich angetrunken.1
In einer langgezogenen Linkskurve verliert er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Wiesenhügel. Damit nicht genug: Anschließend kollidiert der Wagen auch noch mit einem Leitpfosten und einem Abwasserrohr.1
Statt auf die Polizei zu warten, entscheidet sich der Fahrer für einen anderen Plan: Er montiert die Kennzeichen von seinem demolierten Porsche ab und haut einfach zu Fuß ab. Klingt nach einem genialen Fluchtplan – war es aber nicht. Die Ermittlungen der Polizei führten die Beamten zügig zu dem 33-Jährigen.1
Bei der Befragung stellte sich dann heraus: Der Mann hatte sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zugezogen und stand eindeutig unter Alkoholeinfluss. Er musste die Beamten zur Polizeiwache begleiten, wo ihm eine Blutprobe abgenommen wurde.1
Das Pikante an der Sache: Die Polizei wollte dem 33-Jährigen nach dem Vorfall eigentlich den Führerschein abnehmen – aber den hatte er gar nicht. Einen Führerschein besaß er schlicht nicht.1
Sein Porsche hingegen wurde von den Beamten sichergestellt. Für den Mann aus Lindlar wird der Samstagmorgen also noch lange Nachwirkungen haben – rechtlich gesehen stehen Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht im Raum.1
Dieser Fall zeigt mal wieder deutlich: Alkohol am Steuer ist keine Kleinigkeit – und Fahrerflucht macht die Sache nur noch schlimmer. Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen auf der Straße. Und wer dann noch ohne Führerschein unterwegs ist, hat gleich mehrfach das Nachsehen, wenn die Polizei ermittelt. Kurz gesagt: Bitte einfach stehen lassen das Auto – für alle.
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