Auf dem Weinfest in Duisburg kam es am 1. August zu sexueller Belästigung und einer Schlägerei. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen alle Beteiligten.
Was eigentlich ein entspannter Sommerabend auf dem Weinfest auf der Königstraße im Duisburger Dellviertel sein sollte, endete am 1. August gegen 22:10 Uhr mit mehreren Strafanzeigen und einem verletzten Mann. Die Polizei Duisburg ermittelt jetzt in gleich zwei Fällen: sexuelle Belästigung und ein Gewaltdelikt.1
Den Anfang machte ein unangenehmer Vorfall: Eine 21-Jährige rief die Polizei, weil ein zunächst unbekannter Mann ihr ans Gesäß gefasst hatte und anschließend geflohen war. Sie erstattete sofort Anzeige wegen sexueller Belästigung und beschrieb den Beamten den Tatverdächtigen.1
Nur wenige Minuten später schlug die nächste Meldung ein – diesmal eine körperliche Auseinandersetzung, ebenfalls auf der Königstraße. Zeugen berichteten, dass mindestens drei Personen auf einen Mann einschlagen würden. Ein 63-Jähriger wurde dabei verletzt und musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Verletzten soll es sich um den Tatverdächtigen der sexuellen Belästigung handeln.1
Ein Zeuge bewies an dem Abend besondere Zivilcourage: Er verfolgte zwei der an der Schlägerei beteiligten Männer bis zum Kantpark, wo die Polizei die beiden – einen 23-Jährigen und einen 26-Jährigen – kontrollieren konnte. Bei dem 26-Jährigen soll es sich um den Lebensgefährten der 21-Jährigen handeln, die zuvor belästigt worden war.1
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt beiden Männern eine Blutprobe. Alle beteiligten Personen müssen sich nun mit Strafverfahren auseinandersetzen – die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen in allen Fällen.1
Der Abend zeigt: Sexuelle Belästigung hat Konsequenzen – für den Täter, aber leider auch für alle anderen, die sich an dem Abend an dem Ort aufgehalten haben. Die Eskalation hätte noch schlimmer ausgehen können. Gut, dass Zeugen aufmerksam waren und die Polizei schnell handeln konnte. Klar ist: Die Ermittlungen laufen, und alle Beteiligten müssen sich vor Gericht verantworten.1
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