In Duisburg-Hochfeld versuchten drei Männer ein Geschäft in Brand zu setzen – die Kriminalpolizei hat dank Videoüberwachung schnell einen Tatverdächtigen…
Was wie ein Albtraum für jeden Geschäftsinhaber klingt, ist in Duisburg-Hochfeld leider bittere Realität geworden: In der Nacht zu Montag, dem 27. Juli, versuchten drei Männer, ein Geschäft auf der Wanheimer Straße in Brand zu setzen. Der Clou: Die Täter wussten nicht, dass eine Videoüberwachungskamera alles aufgezeichnet hat – und genau das wurde ihnen zum Verhängnis.1
Der 34-jährige Duisburger Geschäftsinhaber war eigentlich im Urlaub, als ihn ein Familienmitglied alarmierte: Die Überwachungskamera hatte etwas Verdächtiges aufgenommen. Und tatsächlich – die Auswertung des Videomaterials zeigte, dass sich gegen 02:20 Uhr drei Tatverdächtige vor dem Geschäft aufhielten. Gegen 04:30 Uhr wurde es dann richtig gefährlich: Das Trio goss mehrfach eine Flüssigkeit über die heruntergelassenen Jalousien und versuchte, die Rollläden mit einem brennbaren Gegenstand anzuzünden.1
Zum Glück kam es zu keiner Brandentstehung. Die drei ergriffen anschließend die Flucht mit einem Fahrzeug. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen sofort auf.1
Vier Tage später, am Freitagabend des 31. Juli, wurden zivile Einsatzkräfte am Hamborner Altmarkt fündig: Sie entdeckten ein rotes Fahrzeug, das nach bisherigen Erkenntnissen im Zusammenhang mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer Straße stehen könnte. Außerdem passte die Person hinter dem Steuer auf die Personenbeschreibung aus der Videoauswertung.1
Die Beamten kontrollierten den 28-Jährigen – und der Verdacht erhärtete sich schnell. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg anschließend einen Untersuchungshaftbefehl, unter anderem wegen versuchter Brandstiftung.1
Auch wenn dieser erste Fahndungserfolg für die Kriminalpolizei Duisburg ein echter Treffer ist – die Arbeit ist noch lange nicht getan. Die Hintergründe der Tat, die Motivlage und vor allem die Mittäter sind noch nicht vollständig geklärt. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig eine funktionierende Videoüberwachung sein kann – und wie aufmerksam zivile Einsatzkräfte unterwegs sind. Gut zu wissen, dass die Duisburger Kriminalpolizei hier so schnell reagiert hat und innerhalb weniger Tage einen Tatverdächtigen hinter Gitter bringen konnte.
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