Der Flächenbrand in Bergheim ist gelöscht: 120 Einsatzkräfte bekämpften ein Feuer, das 81.500 m² zerstörte. Alle News zum Großeinsatz bei Antenne NRW.
Update aus NRW: Der Flächenbrand in Bergheim, über den wir bereits in einem früheren Beitrag zu den Großeinsätzen in Köln und Bergheim berichtet haben, ist mittlerweile vollständig gelöscht. Jetzt stehen die genauen Zahlen fest – und die haben es in sich: Nach Auswertung der Drohnenbilder wurden rund 81.500 Quadratmeter Wald-, Wiesen- und Böschungsflächen durch das Feuer zerstört.1 Das entspricht der Fläche von etwa 11 Fußballfeldern. Krass, oder?
Der Brand wurde am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr gemeldet.1 Betroffen war eine Senke in Bergheim, durch die auch Schienen einer Werksbahn von RWE verlaufen. Außerdem lag die L91 zwischen Oberaußem und der Glessener Höhe im Brandgebiet. Gebäude oder Personen waren laut Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt gefährdet.1
Der Einsatz war richtig groß: Rund 120 Feuerwehrkräfte aus verschiedenen Kommunen waren vor Ort.1 Unterstützung kam außerdem von der RWE-Werksfeuerwehr – und von einer ziemlich ungewöhnlichen Seite: Mehrere Landwirte aus der Region rückten mit ihren Tankwagen an und halfen beim Löschen tatkräftig mit.1 Die Feuerwehr Bergheim zollte ihnen am Abend öffentlich Respekt und bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung.1
Am späten Sonntagabend gab die Feuerwehr Entwarnung: Sowohl der Brand Richtung Oberaußem als auch der auf der gegenüberliegenden Seite waren zu diesem Zeitpunkt gelöscht. Letzte Nachlöscharbeiten liefen noch einige Zeit weiter, um alle verbliebenen Glutnester zu beseitigen. Der offizielle Einsatz der Feuerwehr dauerte bis Mitternacht – danach übernahm die RWE-Werksfeuerwehr die selbstständige Kontrolle des Brandortes.1
Die Frage nach der Ursache beschäftigt jetzt die Staatsanwaltschaft. Laut Polizei im Rhein-Erft-Kreis gibt es aktuell keine Anhaltspunkte für vorsätzliche Brandstiftung.1 Als möglicher Auslöser gilt die anhaltende Trockenheit – zum Beispiel könnte eine Scherbe in der prallen Sonne den Brand entfacht haben. Die Ermittlungen laufen.1
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich Trockenperioden für Grün- und Waldflächen in NRW werden können.2 Wer gerade in der Natur unterwegs ist: Bitte besonders vorsichtig sein – kein Feuer machen, keine Glasscherben liegenlassen!
Durch das schnelle und koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.1 Das ist das Entscheidende. Riesiger Respekt an alle Feuerwehrkräfte, die RWE-Werksfeuerwehr und die Landwirte, die spontan mit angepackt haben. NRW kann stolz auf seine Helferinnen und Helfer sein!
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