Drei Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr) an heißen Tagen: Gasgeruch, Fehlalarm und vermeintlicher Flächenbrand – alle Einsätze endeten glimpflich.
Heiße Tage bedeuten für viele von euch Freibad, Eis und entspannen – für die Feuerwehr Wetter (Ruhr) hieß es dagegen: Einsatz, Einsatz, Einsatz. Gleich drei Mal rückten die Löscheinheiten innerhalb kurzer Zeit aus. Zum Glück: Alle drei Einsätze endeten ohne größeren Schaden. Hier kommt der Überblick.1
Am Abend um 21:18 Uhr wurden die Löscheinheiten Alt-Wetter und Esborn zu einem Mehrfamilienhaus im Ardeyhof im Ortsteil Alt-Wetter alarmiert. Anwohner hatten in der Nähe einer Gastherme einen gasähnlichen Geruch wahrgenommen und – absolut richtig – sofort die Feuerwehr gerufen.1
Als die ersten Kräfte eintrafen, war das Wohnhaus bereits vollständig geräumt. Ein Trupp unter Atemschutz übernahm sofort die Kontrolle der Räume, während vor dem Gebäude ein Löschangriff in Bereitstellung aufgebaut wurde. Parallel dazu prüfte das Versorgungsunternehmen AVU die Lage. Weder die Messgeräte der Feuerwehr noch die AVU-Experten stellten kritische Werte fest – nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet.1
Heute Morgen um 09:11 Uhr kam der nächste Alarm: Die Löscheinheiten Esborn, Wengern und Grundschöttel wurden zu einem Brandmeldealarm in einer Wohneinrichtung in der Straße „Am Böllberg“ gerufen. Der Einsatzleiter und der Angriffstrupp konnten vor Ort jedoch schnell Entwarnung geben – ein Rauchmelder hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst. Nach rund 20 Minuten war auch dieser Einsatz erledigt.1
Nur gut eine Stunde später, um 10:19 Uhr, folgte der dritte Einsatz des Tages. Ein Lokführer hatte im Vorbeifahren unter einer Brücke an der Friedrichstraße Rauch aufsteigen sehen und sofort die Rettungskräfte alarmiert – Verdacht: Flächenbrand an den Bahngleisen. Die Löscheinheiten Alt-Wetter, Grundschöttel und Esborn rückten aus.1
Die Auflösung war dann allerdings unspektakulär: Unter der Eisenbahnbrücke fanden von einem Schiff aus Arbeiten auf dem Wasser statt. Der vermeintliche Rauch stammte vom laufenden Aggregat des Schiffes. Nach einer bestätigten Gleissperrung wurde der Bereich zusätzlich von der Schienenseite aus kontrolliert – kein Schadenereignis, alles sicher. Nach 35 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.1
Was diese drei Einsätze zeigen: Lieber einmal zu oft die Feuerwehr rufen als einmal zu wenig. Die Anwohner im Ardeyhof haben mit ihrer Reaktion alles richtig gemacht – und der Lokführer ebenso. Auch wenn am Ende Entwarnung gegeben werden konnte, ist schnelles Handeln im Ernstfall das A und O. Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) und ihre ehrenamtlichen Kräfte stehen genau für solche Momente bereit – bei Hitze wie bei jedem anderen Wetter. Respekt an alle, die ausgerückt sind!
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!