Waldbrandalarm in Bedburg-Hau: Eine Drohne klärt Rauchschwaden hinter Schloss Moyland auf – kein Brand, aber die Waldbrandgefahr bleibt in NRW hoch.
Am Dienstag, dem 4. August 2026, war für die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau kurz Hochspannung angesagt: Um 11:28 Uhr ging der Alarm mit dem Einsatzstichwort „Waldbrand“ ein. Ein Baggerfahrer hatte Rauchschwaden über einem Waldstück hinter Schloss Moyland wahrgenommen und vorsorglich den Notruf 112 gewählt – absolut richtig so!1
Weil aktuell die Waldbrandgefahr in NRW auf Warnstufe 4 von 5 steht, ließ die Einsatzleitung nichts dem Zufall: Mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau wurden alarmiert, dazu die Drohnenstaffel der Feuerwehr Kleve.1 Die Drohne übernahm dann die Luftaufklärung über dem betroffenen Gebiet – und brachte die erlösende Nachricht: Kein Brand feststellbar, Entwarnung!
Was die Rauchschwaden verursacht hat, konnte nicht abschließend geklärt werden. Als mögliche Ursachen nennt die Feuerwehr die aktuelle Wetterlage oder aber Rauch, der vom Waldbrand in den Niederlanden herübergeweht sein könnte.1 Die Einsatzleitung hatte Brandoberinspektor Christoph van Beeck inne.
Auch wenn diesmal Entwarnung gegeben werden konnte – die Situation in der Region bleibt ernst. Die anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass schon kleine Unachtsamkeiten einen gefährlichen Brand auslösen können. Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau appelliert deshalb eindringlich an alle:1
Gerade jetzt, wo die Temperaturen klettern und es kaum regnet, ist Vorsicht das A und O. Ein Grillabend im Freien klingt verlockend, aber bitte weit genug weg vom Wald und immer mit einem Eimer Wasser in der Nähe. Und Kippen? Die gehören in einen Aschenbecher – nicht in die Natur. Das klingt selbstverständlich, aber genau solche kleinen Dinge können im Zweifel einen riesigen Unterschied machen.1
Der Einsatz in Bedburg-Hau zeigt übrigens, wie wichtig es ist, im Zweifelsfall den Notruf zu wählen. Der Baggerfahrer hat genau das Richtige getan – und dank der schnellen Reaktion der Feuerwehr sowie der modernen Drohnentechnik konnte die Lage blitzschnell eingeschätzt werden. Daumen hoch für alle Ehrenamtlichen, die da draußen für unsere Sicherheit im Einsatz sind!
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