In Köln-Sürth brannte am 4. Juli ein Bootshaus – vier Menschen retteten sich unverletzt. Rund 100 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen.
Was für ein Schrecken am Nachmittag des 4. Juli in Köln-Sürth! Um 14:36 Uhr gingen beim Notruf gleich mehrere Anrufe ein: Rauchentwicklung und Feuerschein im Dachbereich eines Bootshauses. Innerhalb kürzester Zeit rollte ein Großaufgebot an Einsatzkräften an – und das Wichtigste zuerst: Alle vier Menschen, die sich in dem betroffenen Anlegeboot befanden, konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.1
Der zuerst eintreffende Rettungswagen versorgte die vier Personen direkt vor Ort. Sie hatten das Anlegeboot rechtzeitig verlassen – ein echtes Glück! Während sie medizinisch gecheckt wurden, gingen die Einsatzkräfte bereits unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig sicherten sie einen nahegelegenen Gasbehälter ab, damit die Lage nicht noch gefährlicher werden konnte.1
Der Einsatz war alles andere als einfach. Zur Absicherung vom Rhein aus waren ein Rettungsboot der Feuerwehr sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei im Einsatz. Zusätzlich unterstützte eine Drohne der Feuerwehr Köln die Erkundung aus der Luft – so konnten Brandherde und Glutnester gezielt aufgespürt werden.1
Eine besondere Herausforderung: Wegen des aktuellen Niedrigwassers im Rhein war eine Brandbekämpfung von der Wasserseite aus schlicht nicht möglich. Zum Glück konnten die Einsatzkräfte das Brandobjekt zu Fuß erreichen – das machte den Unterschied. Um 15:38 Uhr, also rund eine Stunde nach der ersten Meldung, war das Feuer unter Kontrolle.1
Damit war der Einsatz aber noch lange nicht vorbei. Die Nachlöscharbeiten erwiesen sich als richtig knifflig, weil Teile des Daches abgetragen werden mussten, um alle Glutnester vollständig zu bekämpfen. Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz – ein echter Kraftakt. Dabei kamen 22 Pressluftatmer sowie zwei Langzeit-Pressluftatmer zum Einsatz.1
Trotz der dramatischen Bilder und des massiven Einsatzes ist dieser Tag für alle Beteiligten glimpflich ausgegangen. Vier Menschen konnten sich selbst retten, niemand wurde verletzt – und das bei einem Brand, der rund 100 Einsatzkräfte auf den Plan gerufen hat. Hut ab vor der Feuerwehr Köln, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Wasserschutzpolizei für diesen Einsatz! Aktuelle Blaulicht-Meldungen aus NRW findet ihr immer auf antenne.nrw.
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