In Ibbenbüren wurde eine Frau von einem falschen PayPal-Mitarbeiter betrogen. Wie die Masche funktioniert und wie du dich schützt, erfährst du hier.
In Ibbenbüren ist es am Dienstag, dem 4. August, passiert: Eine 31-jährige Frau wurde von einem angeblichen PayPal-Mitarbeiter angerufen – und am Ende war ein dreistelliger Betrag von ihrem Konto weg. Die Masche ist perfide, klingt aber leider erschreckend überzeugend. Damit dir das nicht passiert, erklären wir dir genau, wie der Betrug ablief und was du tun kannst, um dich zu schützen.1
Der Unbekannte meldete sich am frühen Mittag bei der Ibbenbürenerin und erzählte ihr, dass auf ihrem PayPal-Konto verdächtige Aktivitäten festgestellt worden seien – die müssten jetzt sofort gestoppt werden. Klingt erstmal beunruhigend, oder? Genau das ist der Plan der Betrüger.1
Im nächsten Schritt wurde die Frau am Telefon dazu gebracht, verschiedene Apps auf ihr Handy zu installieren. Durch diese Apps wurde ihr dann suggeriert, dass sie ein Krypto-Konto besitzen würde. Der falsche Mitarbeiter teilte ihr dazu ein Kennwort mit – und schon wurde ein dreistelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht. Erst ein anschließendes Gespräch mit ihrer Hausbank brachte die bittere Wahrheit: Sie war Opfer eines Betrugs geworden.1
Die Polizei Steinfurt ist nach diesem Fall klar: Solche Maschen sind leider weit verbreitet. Deshalb hier die wichtigsten Tipps, die du dir unbedingt merken solltest:1
Betrüger setzen ganz gezielt auf Druck und Angst. Der Gedanke, dass das eigene Konto gerade gehackt wird und man sofort handeln muss, lässt viele Menschen nicht klar denken. Genau das nutzen die Täter aus. Deshalb: Nimm dir immer kurz einen Moment, atme durch – und leg im Zweifel einfach auf. Kein seriöses Unternehmen wird dich jemals dazu auffordern, Apps zu installieren oder Passwörter am Telefon weiterzugeben.1
Falls du oder jemand aus deinem Umfeld bereits auf so eine Masche hereingefallen ist: Keine Panik, aber schnell handeln! Kontaktiere sofort deine Bank, lass betroffene Konten sperren und erstattet Anzeige bei der Polizei. Je schneller ihr reagiert, desto besser stehen die Chancen, den Schaden zu begrenzen.1
Teile diesen Beitrag gerne mit Freunden und Familie – denn je mehr Menschen über solche Betrugsmaschen Bescheid wissen, desto schwerer haben es die Täter. Bleib safe!
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