In Iserlohn hat ein falscher Goldexperte eine 88-jährige Seniorin um eine fünfstellige Summe betrogen.
Was wie ein nettes Angebot klingt, entpuppte sich als fieser Trick: In Iserlohn hat ein unbekannter Mann eine 88-jährige Frau aus dem Waldstadtviertel um eine fünfstellige Bargeldsumme gebracht. Kurz nach 8 Uhr morgens stand der vermeintliche Goldhändler plötzlich vor ihrer Tür – und die Geschichte, die er mitbrachte, klingt leider allzu vertraut.1
Der Mann behauptete, Gold schätzen und ankaufen zu können. Die Seniorin händigte ihm daraufhin verschiedene Goldmünzen aus, die er angeblich erst in seinem Auto überprüfen müsse. Er kam zurück – mit den Münzen – und legte nach: Er könne auch Geldscheine auf ihre Echtheit testen. Die Dame vertraute ihm und gab ihm Bargeld in fünfstelliger Höhe mit auf den Weg. Zum Pkw, zur „Prüfung“. Und dann? Nichts mehr. Der Mann tauchte einfach nicht wieder auf.1
Als die Seniorin merkte, dass er lange nicht zurückkehrte, rief sie die Polizei. Die Beamten ermitteln jetzt wegen Betruges. Und sie haben einen klaren Appell: Lass niemanden unbekannten an der Haustür über dein Gold oder dein Geld reden – und bei Verdacht sofort 110 wählen!1
Auch eine Kindertagesstätte an der Kantstraße in Iserlohn war betroffen: Von Dienstag auf Mittwoch brachen Unbekannte in die Einrichtung ein. Mitarbeiter bemerkten den Einbruch morgens um 7 Uhr. Offenbar wurde eine Kaffeemaschine gestohlen.1
Einen interessanten Hinweis gibt es aber schon: Gegen 14.15 Uhr wurde an der alten Bahntrasse ein etwa 60-jähriger Mann gesehen, der eine Kaffeemaschine bei sich trug. Zeugen sprachen ihn an – er stritt alles ab und verschwand.1
Die Kripo ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls und bittet um Hinweise. Wer etwas gesehen hat oder den Mann beschreiben kann, soll sich unter 02371 91990 melden.1
Ob dreister Betrug an der Haustür oder Einbruch in eine Kita – die Fälle aus Iserlohn zeigen, wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben und bei verdächtigen Situationen nicht zu zögern. Die Polizei ist auf eure Hinweise angewiesen. Also: Augen auf und im Zweifel lieber einmal zu viel die 110 wählen als einmal zu wenig!1
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