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Warenbetrug in Hagen: Mann verliert 12.000 Euro beim Kauf einer Säge
6. August 2026

Ein 40-Jähriger aus Hagen verlor 12.000 Euro bei einem Online-Warenbetrug. Wie du dich vor solchen Maschen schützt, erfährst du hier.

Vorsicht beim Onlinekauf: So kann ein Klick 12.000 Euro kosten

Stell dir vor, du suchst online nach einem teuren Werkzeug, findest einen Verkäufer, chattest zwei Wochen mit ihm – und dann ist er plötzlich weg. Mitsamt deinem Geld. Genau das ist einem 40-jährigen Mann aus Hagen-Dahl passiert, und der Schaden ist happig: 12.000 Euro sind futsch. Die Kriminalpolizei Hagen ermittelt jetzt.1

Was genau ist passiert?

Der Hagener war auf einem Online-Verkaufsportal unterwegs und wollte ein Sägegerät kaufen. Mit dem Verkäufer stand er ganze zwei Wochen in Kontakt – alles klang seriös, alles wirkte legit. Der Verkäufer teilte ihm seine Bankdaten mit, der 40-Jährige überwies 12.000 Euro.1

Und dann? Stille. Der Verkäufer war nicht mehr erreichbar, die vereinbarte Sendungsverfolgungsnummer kam nie an. Am Mittwoch, dem 05. August 2026, schaltete der Mann die Polizei ein. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen wegen des Verdachts des Warenbetrugs eingeleitet.1

Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen? – So erkennst du Fake-Verkäufer

Solche Maschen sind leider kein Einzelfall. Gerade bei teuren Geräten oder Maschinen auf Privatverkaufsportalen solltest du immer hellhörig sein. Hier sind ein paar Dinge, auf die du unbedingt achten solltest:

  • Keine Sendungsverfolgung, kein Kaufvertrag? Finger weg! Seriöse Verkäufer liefern beides.
  • Nur Banküberweisung als Zahlungsoption? Das ist ein Warnsignal. Bezahle lieber über sichere Dienste mit Käuferschutz.
  • Zu guter Preis für so ein Gerät? Wenn ein Sägegerät im Wert von mehreren tausend Euro plötzlich super günstig angeboten wird, solltest du skeptisch sein.
  • Kein Treffen möglich? Gerade bei hochpreisigen Geräten gilt: Ware vor Ort prüfen, bevor du überweist.
  • Langer Kontakt bedeutet noch lange kein Vertrauen. Zwei Wochen Kommunikation können genauso gut zwei Wochen Aufbau einer Vertrauensbasis sein – gezielt, um dich zu täuschen.

Was tun, wenn du Opfer eines Warenbetrugs geworden bist?

Wenn du merkst, dass du reingelegt wurdest, zähl nicht auf Wunder und warte nicht ab. Melde dich sofort bei der Polizei – genau wie der Mann aus Hagen-Dahl es getan hat. Je schneller Ermittlungen anlaufen, desto besser. Sichere außerdem alle Chats, Screenshots, E-Mails und Überweisungsbelege – das ist wichtiges Beweismaterial.1

Die Polizei Hagen ist unter der Telefonnummer 02331 986 15 15 erreichbar.

Fazit: Augen auf beim Onlinekauf!

12.000 Euro sind kein Pappenstiel – und der Fall aus Hagen zeigt, wie professionell solche Betrüger vorgehen können. Zwei Wochen Geduld, eine überzeugende Geschichte, und dann ist das Geld weg. Deshalb gilt: Bei teuren Käufen über Online-Portale immer doppelt hinschauen, auf sichere Zahlungsmethoden bestehen und im Zweifel lieber einmal zu oft nachfragen. Dein Geldbeutel wird es dir danken!

Quellen

  1. POL-HA: Warenbetrug: Mann verliert 12.000 Euro beim Kauf einer Säge


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