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Neues Ausbildungsjahr in Rhein-Berg: Noch 331 freie Lehrstellen – für dich ist noch was dabei!
6. August 2026

Das neue Ausbildungsjahr in Rhein-Berg hat begonnen – aber noch sind 331 Lehrstellen frei! Hier erfährst du, welche Berufe gesucht werden und wie du jetzt…

Der Start ins Ausbildungsjahr – und du kannst noch einsteigen

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen! Seit dem 3. August begrüßen zahlreiche Betriebe im Rheinisch-Bergischen Kreis ihre frischen Azubis – vom Handwerk über Industrie und Handel bis hin zu sozialen Berufen und Anwaltskanzleien. Aber keine Panik, falls du noch keinen Ausbildungsplatz hast: Der nächste offizielle Starttermin ist der 1. September, und viele Betriebe nehmen sogar noch bis Ende des Jahres neue Azubis auf.1

„Es lohnt sich, weiter nach dem passenden Angebot zu suchen“, sagt Pascal Sahlmen, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Also: Nicht den Kopf hängen lassen und weitermachen!

Die Zahlen: Wer sucht wen?

Aktuell sind laut Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach noch 649 junge Frauen und Männer in Rhein-Berg auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Auf der anderen Seite haben Unternehmen in der Region derzeit noch 331 freie Ausbildungsplätze zu vergeben.1 Es gibt also noch Chancen – man muss sie nur packen!

Gesucht werden unter anderem:

  • Einzelhandelskaufleute und Verkäufer/innen
  • Kfz-Mechatroniker Pkw-Technik
  • Büromanagement- und Industriekaufleute
  • Zahnmedizinische und Medizinische Fachangestellte
  • Fachkräfte Lagerlogistik
  • Fachwirt/in Handel (Doppelqualifikation)

Gleichzeitig ist der Ausbildungsmarkt in Bewegung: Weniger Lehrstellen als in Vorjahren treffen auf eine angespannte Wirtschaftslage – aber 356 junge Leute haben sich bis Ende Juli bei der Berufsberatung abgemeldet, weil sie einen Platz gefunden haben oder ein duales Studium starten.1 Es geht also was!

Handwerk ist wieder total im Trend

Interessant: Handwerksberufe erleben gerade ein echtes Comeback bei der Jugend. Virginia Verbert, Geschäftsführerin der Verbert GmbH in Bergisch Gladbach, hat das direkt mitbekommen: „Das ist uns aufgefallen: Es gibt wieder viel mehr Nachfrage nach Handwerksberufen.“1 Ihr Betrieb – spezialisiert auf Bäder, Heizungen, Wärmepumpen und Renovierungen – hat alle vier Lehrstellen für dieses Jahr vergeben. Acht Azubis insgesamt lernen dort aktuell den Beruf des Anlagenmechanikers bzw. der Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Den Grund für das wachsende Interesse am Handwerk sieht Verbert übrigens auch im KI-Boom: „Da haben schon einige junge Leute Angst im Moment. Die überlegen, was kann ich machen, wo ich nicht ersetzt werden kann.“1 Ein Handwerksberuf klingt da plötzlich ziemlich zukunftssicher, oder?

Was Azubis laut Verbert mitbringen sollten? Zuverlässigkeit, ein freundliches Auftreten und Lernbereitschaft. Klingt machbar!

Mehr Bewerbungen, mehr Chancen – auch bei der Elonitec GmbH

Auch Nils Immick, Geschäftsführer der Elonitec GmbH in Bergisch Gladbach, hatte dieses Jahr deutlich mehr Bewerbungen auf dem Tisch als in den Vorjahren. Seit Montag verstärken zwei neue Azubis sein Team von Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik.1 Sein Betrieb installiert E-Ladetechnik in Privathaushalten und für Unternehmen – deutschlandweit – sowie digitale Gebäudetechnik, mit der Heizung, Beleuchtung und Sicherheitssysteme automatisch geregelt werden können.

Immick hat dabei eine klare Botschaft an alle Bewerber/innen: Das Interesse am Beruf sollte wirklich da sein. „Damit eine Ausbildung wirklich gut läuft, sollte auch das Interesse am Beruf bestehen.“1 Wer also einfach irgendwas nimmt, was gerade zu haben ist, startet nicht unbedingt mit den besten Voraussetzungen.

Für künftige Ausbildungsjahre ist der 35-jährige Unternehmer übrigens bereits aktiv: Er hat seine frühere Schule in Bergisch Gladbach kontaktiert, damit der Abschlussjahrgang von freien Lehrstellen erfährt. So läuft’s!

Jetzt noch aktiv werden – es lohnt sich!

Fazit: Auch wenn das Ausbildungsjahr offiziell gestartet ist, ist die Tür noch lange nicht zu. Wer in Rhein-Berg noch auf Lehrstellensuche ist, sollte jetzt aktiv bleiben und sich bei der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach melden. 331 freie Plätze warten – und der passende ist vielleicht genau für dich dabei.1

Quellen

  1. Neues Ausbildungsjahr: Bei der Berufsausbildung in Rhein-Berg geht noch was – Kölner Stadt-Anzeiger


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