In Dortmund-Persebeck stürzte ein 86-jähriger Pedelec-Fahrer und erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei appelliert: Tragt immer einen Helm!
Ein erschreckender Unfall hat sich am Freitagnachmittag, dem 7. August, in Dortmund-Persebeck ereignet. Ein 86-jähriger Mann aus Witten war gegen 14:40 Uhr mit seinem Pedelec auf der Straße „Am Linnebrink“ in Richtung Osten unterwegs, als er auf Höhe der Hausnummer 2 aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall kam. Die Folgen waren dramatisch: Der Mann erlitt schwere Verletzungen – zwischenzeitlich konnte sogar Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.1
Aufmerksame Ersthelfer vor Ort reagierten schnell und verständigten sofort Polizei und Rettungsdienst. Ein Notarzt versorgte den Gestürzten noch am Unfallort, bevor er anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Auch ein speziell geschultes VU-Team der Polizei Dortmund rückte aus und nahm den Unfall auf.1
Der entstandene Sachschaden am Pedelec wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.1
Der Unfall gibt der Polizei Dortmund Anlass, noch einmal eindringlich auf das Thema Schutzkleidung beim Radfahren hinzuweisen – und das ist wirklich wichtig. Denn auch wenn es in Deutschland keine Helmpflicht gibt, sollte man aus eigenem Interesse niemals auf einen Helm verzichten.1
Manch einer findet das Tragen eines Helms vielleicht „uncool“ oder unbequem. Aber mal ehrlich: Noch viel uncooler ist es, mit schweren Verletzungen im Krankenhaus zu liegen. Das ist keine leere Drohung, sondern bittere Realität – wie dieser Unfall einmal mehr zeigt.1
Pedelecs – also elektrisch unterstützte Fahrräder – erfreuen sich in NRW großer Beliebtheit. Sie ermöglichen es, auch längere Strecken entspannt zurückzulegen. Doch genau diese elektrische Unterstützung sorgt dafür, dass man oft schneller unterwegs ist, als man es sich bewusst macht. Das Sturzrisiko und die möglichen Folgen eines Unfalls sollte man deshalb nie unterschätzen.1
Dieser Unfall in Dortmund-Persebeck ist leider kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu schweren Stürzen mit Pedelecs – und häufig wäre ein Helm in der Lage gewesen, das Schlimmste zu verhindern oder zumindest abzumildern. Also: Bevor du das nächste Mal aufs E-Bike steigst, setz dir den Helm auf. Es dauert genau drei Sekunden – und kann im Ernstfall alles bedeuten.1
Wir von Antenne NRW wünschen dem Verunglückten eine schnelle und vollständige Genesung!
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