Drei mutmaßliche Taschendiebinnen wurden in Düsseldorf von Zivilfahndern auf frischer Tat ertappt und sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Freitagnachmittag, 7. August 2026, Düsseldorf: Was wie ein ganz normaler Nachmittag in der Stadt aussah, endete für drei mutmaßliche Taschendiebinnen mit Untersuchungshaft. Zivilfahnder der Polizeiinspektion Nord hatten das diebische Trio nämlich längst im Blick – und schlugen im richtigen Moment zu.1
Alles begann auf der Rethelstraße in Düsseldorf. Ein Zivilteam fiel auf, dass sich drei Frauen verdächtig verhielten: Sie veränderten immer wieder ihr Aussehen, übergaben sich gegenseitig ständig Gegenstände und näherten sich schließlich einer älteren Dame auf auffällige Weise – dabei schirmten sie sich gegenseitig ab.1
Danach stiegen die drei in eine Stadtbahn und fuhren bis zum Schillerplatz. Von dort aus marschierte eine der Tatverdächtigen, eine 35-Jährige mit Wohnsitz in Düsseldorf, direkt zu einem Geldautomaten an der Uhlandstraße – und hob augenscheinlich Geld ab. Das war der Moment, auf den die Zivilfahnder gewartet hatten.1
Noch am Automaten wurden die 35-Jährige, ihre 37-jährige Mittäterin aus Köln und die dritte Frau im Bunde, eine 33-Jährige ebenfalls aus Köln, festgenommen. Alle drei besitzen die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörigkeit.1
Bei der Durchsuchung der 35-Jährigen staunten die Beamten nicht schlecht: Bei ihr fanden sich die gestohlene Bankkarte der älteren Geschädigten aus der Rethelstraße sowie Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich. Offenkundig hatte sie kurz nach dem Diebstahl der Karte bereits widerrechtlich Geld vom Konto der älteren Dame abgehoben. Auch bei den beiden anderen Frauen wurde kleineres Bargeld sichergestellt.1
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus: Das Trio war in der Vergangenheit bereits mehrfach einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten. Kein Ersttäterinnen-Bonus also. Die drei mutmaßlichen Taschendiebinnen wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der für alle drei Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern weiter an.1
Gerade in belebten Stadtteilen und öffentlichen Verkehrsmitteln solltet ihr immer ein Auge auf eure Wertsachen haben. Ein paar Tipps, die wirklich helfen:
Dieser Fall zeigt, wie wichtig aufmerksame Einsatzkräfte im zivilen Bereich sind. Das Trio dachte offenbar, es könnte unbemerkt agieren – doch die Zivilfahnder der Düsseldorfer Polizeiinspektion Nord hatten die drei von Anfang an im Visier. Gut so! Bleibt wachsam da draußen, Düsseldorf.1
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