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Blitzmarathon in der Eifel: 267 Verstöße bei Geschwindigkeitskontrolle
11. August 2026

Bei Geschwindigkeitskontrollen in der Eifel hat die Polizei Düren am 08.08.2026 insgesamt 267 Verstöße festgestellt.

Polizei Düren zieht Bilanz – und die Zahlen sprechen für sich

Wer am Samstag, dem 08. August 2026, mit zu schwerem Fuß auf dem Gaspedal durch die Eifel gefahren ist, hatte Pech gehabt: Die Polizei Düren war im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) unterwegs und hat gezielt Geschwindigkeitskontrollen in Hürtgenwald und Heimbach durchgeführt. Das Ergebnis? Satte 267 Verstöße in einem einzigen Tag. Das ist keine Kleinigkeit – und zeigt, wie viele Verkehrsteilnehmer die beliebten Eifelstrecken offenbar als persönliche Rennstrecke betrachten.1

Diese Zahlen solltest du kennen

Von den 267 festgestellten Verstößen waren 66 so gravierend, dass ein einfaches Verwarngeld nicht mehr ausreichte. Und einer der Fahrer muss sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Besonders krass: Ein Motorradfahrer wurde mit 117 km/h bei erlaubten 70 km/h geblitzt – das sind 47 km/h zu viel. Auch ein Pkw-Fahrer ließ es ordentlich krachen: 81 km/h statt erlaubter 50 km/h.1

  • 267 Geschwindigkeitsverstöße insgesamt
  • 66 Fälle mit Bußgeld statt Verwarngeld
  • 1 Fahrverbot droht
  • Schnellster Verstoß: Motorrad mit 117 km/h (erlaubt: 70 km/h)

Hier wurde kontrolliert

Die Einsatzkräfte haben dabei nicht wahllos geblitzt, sondern ganz gezielt auf bekannten Strecken in der Region kontrolliert. Konkret:1

  • Panoramastraße (L218)
  • L11 zwischen Bergstein und Zerkall
  • B265 bei Vlatten

Gerade diese Strecken sind bei Motorrad-Fans und Ausflüglern super beliebt – und genau deshalb stehen sie weiterhin im Fokus der Polizei.

Was steckt hinter dem Linksrheinischen Qualitätszirkel?

Hinter dem etwas sperrigen Begriff „Linksrheinischer Qualitätszirkel“ steckt ein Zusammenschluss mehrerer Behörden, die sich regelmäßig über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit austauschen und gemeinsam Kontrollaktionen durchführen. Kein einmaliges Ding also – sondern ein dauerhaftes Konzept, um gefährliches Fahrverhalten auf den Eifelstraßen zu reduzieren und schwere Unfälle zu verhindern.1

Und jetzt?

Die Botschaft der Polizei Düren ist klar: Die Kontrollen hören nicht auf. Wer also die kurvenreichen Straßen der Eifel genießen will – bitte gerne, aber innerhalb der erlaubten Geschwindigkeit. Die Eifel ist wunderschön, aber kein Freifahrtschein fürs Rasen. Die nächste Kontrolle kommt bestimmt – und 267 erwischte Fahrer an einem einzigen Samstag zeigen, dass die Polizei es ernst meint.1

Quellen

  1. POL-DN: Geschwindigkeitskontrollen in der Eifel – 267 Verstöße festgestellt


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