Zwei E-Scooterfahrende im Rhein-Erft-Kreis wurden unter Drogeneinfluss erwischt – in Erftstadt und Wesseling. Was bei den Kontrollen herauskam, liest du hier.
Mal kurz mit dem E-Scooter losflitzen klingt erstmal harmlos. Aber was, wenn man dabei unter dem Einfluss von Drogen steht? Genau das ist im Rhein-Erft-Kreis passiert – und die Polizei hat beide Fahrenden erwischt. Zwei Fälle, eine klare Botschaft: Drogen und Fahren passen einfach nicht zusammen.1
Am Montag, dem 10. August, gegen 12 Uhr kontrollierten Polizeibeamte eine 44-jährige E-Scooterfahrerin auf der Landstraße in Erftstadt-Dirmerzheim. Schon bei der Kontrolle fiel die Frau auf: Sie wirkte nervös, ihre Aussprache war verlangsamt, ihre Hände zitterten und die Augen waren glasig. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamin und Metamphetamin.1
Die Beamten brachten sie auf eine Polizeiwache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt wurde ihr untersagt.1
Nur wenige Stunden später, in der Nacht zu Dienstag, dem 11. August, gegen 3 Uhr, stoppten Polizisten einen 33-jährigen E-Scooterfahrer auf der Kölner Straße in Wesseling. Bei ihm stellten die Einsatzkräfte einen trockenen Mund und verengte Pupillen fest – typische Anzeichen für Drogenkonsum. Der Drogenvortest schlug positiv auf Kokain an.1
Auch er wurde zur Polizeiwache gebracht, eine Blutprobe wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Das Verkehrskommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.1
Viele denken vielleicht: „Es ist doch nur ein E-Scooter.“ Aber das stimmt rechtlich nicht. Wer einen E-Scooter fährt, gilt als Fahrzeugführer – und das bedeutet, dass dieselben Regeln gelten wie beim Autofahren. Drogen am Steuer – egal auf welchem Fahrzeug – ist eine Straftat und kein Kavaliersdelikt. Drogenkonsum beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit, das Urteilsvermögen und die Koordination erheblich. Das gefährdet nicht nur die Fahrenden selbst, sondern auch alle anderen auf der Straße.1
Ob tagsüber in Erftstadt oder mitten in der Nacht in Wesseling – die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ist präsent und kontrolliert konsequent. Die beiden Fälle zeigen: Man kommt nicht unbemerkt davon. Drogen und Fahren sind keine Kombination, die gut ausgeht – weder für die eigene Sicherheit noch für die rechtliche Situation. Also lasst den E-Scooter stehen, wenn ihr nicht fahrtüchtig seid. Ganz simpel.1
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