Im Keller eines Hauses in Bergheim hat die Polizei Rhein-Erft-Kreis über 50 Cannabispflanzen sichergestellt. Zwei Beschuldigte stehen jetzt vor einem Verfahren.
Was riecht denn hier so? Diese Frage haben sich wohl auch die Polizistinnen und Polizisten des Rhein-Erft-Kreises gestellt – und sind damit auf eine illegale Cannabis-Plantage gestoßen. Am Montagvormittag (10. August) rückte die Polizei zu einer Wohnanschrift in Bergheim aus und machte dort einen ziemlich eindeutigen Fund.1
Der Grund für den Einsatz: Ein auffällig starker Cannabisgeruch, der den Beamtinnen und Beamten sofort ins Gesicht stieg. Der Geruch führte sie direkt in den Keller des Hauses – und dort erwartete sie eine stattliche Sammlung grüner Pflanzen.1
Im Keller des Hauses fanden die Einsatzkräfte mehr als 50 Cannabispflanzen. Die Polizei stellte alle Pflanzen sicher. Zwei Beschuldigte stehen jetzt im Fokus der Ermittlungen: ein 27-jähriger Mann und eine 63-jährige Frau. Beide müssen sich in einem Verfahren wegen des Verdachts des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln verantworten.1
Das Kriminalkommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen – und die dauern aktuell noch an. Was genau hinter der Plantage steckt und wie die beiden Beschuldigten zusammenhängen, ist bislang nicht bekannt.1
Auch wenn Cannabis in Deutschland teilweise legalisiert wurde, gelten nach wie vor klare Regeln – und der gewerbsmäßige oder illegale Anbau in diesem Ausmaß fällt definitiv nicht darunter. Über 50 Pflanzen in einem Privatkeller gehen weit über das erlaubte Maß hinaus und können empfindliche Strafen nach sich ziehen.1
Der Fall aus Bergheim zeigt mal wieder: Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat ein gutes Näschen – manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ermittlungen laufen, weitere Ergebnisse werden folgen.1
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