Foto wurde mit
KI generiert
Patronen als Tattoo-Vorlage: Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn greift durch
12. August 2026

Patronen als Tattoo-Vorlage im Handgepäck: Am Flughafen Köln/Bonn stoppte die Bundespolizei eine 26-jährige Belgierin – jetzt droht ihr ein Strafverfahren.

Kreative Idee, fatale Folge

Wer reist, sollte immer genau wissen, was im Handgepäck steckt – das gilt besonders für alles, was mit Waffen oder Munition zu tun hat. Eine 26-jährige Belgierin musste das am Flughafen Köln/Bonn auf die harte Tour lernen. Bei der Luftsicherheitskontrolle entdeckten Luftsicherheitsassistenten zwei Patronen in ihrem Handgepäck: eine im Kaliber 9 mm und eine im Kaliber 357 Magnum.1

Die Erklärung? Ziemlich ungewöhnlich

Gegenüber den hinzugezogenen Einsatzkräften der Bundespolizei gab die Reisende an, als Tätowiererin tätig zu sein. Die Patronen habe sie von einem Kunden als Vorlage für ein Tattoo-Motiv bekommen.1 Klingt kreativ – ist aber leider kein Freifahrtschein. Denn egal, wie ungewöhnlich die Erklärung ist: Eine waffenrechtliche Erlaubnis, die für das Mitführen von Munition erforderlich ist, konnte die 26-Jährige nicht vorweisen. Außerdem machte sie keine Angaben dazu, wem die Patronen ursprünglich gehörten.1

Was die Bundespolizei dann gemacht hat

Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. Die Bundespolizei stellte beide Patronen sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Immerhin: Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte die Belgierin ihre Reise fortsetzen. Und ganz wichtig für alle, die jetzt kurz aufgeatmet haben: Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Luftsicherheit.1

Das solltest du vor jedem Flug wissen

Die Bundespolizei nutzt diesen Fall, um nochmal klar auf die Regeln hinzuweisen. Schon vor dem Reiseantritt solltest du dich über die geltenden Bestimmungen für mitgeführte Gegenstände informieren. Gerade bei Waffen und Munition gelten strenge gesetzliche Regelungen – unabhängig davon, was der Grund für das Mitführen ist.1 Ein kurzer Check vorab kann also richtig viel Ärger sparen. Denn was für dich vielleicht nur eine Vorlage ist, ist für die Behörden eindeutig ein Fall für die Strafverfolgung.

Unser Fazit

Die Geschichte klingt fast zu verrückt, um wahr zu sein – aber genau solche Fälle passieren am Flughafen Köln/Bonn regelmäßig. Tattoo-Vorlage hin oder her: Patronen haben im Handgepäck nichts verloren. Also lieber nochmal kurz den Koffer checken, bevor es zum Gate geht!1

Quellen

  1. BPOL NRW: Ungewöhnliche Tattoo-Vorlage im Handgepäck – Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn stellt Patronen sicher


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.