Das deutsche Dressur-Team um Isabell Werth hat bei der Reit-WM 2026 in Aachen Gold geholt – mit 235,063 Punkten vor Großbritannien und Dänemark.
Was für ein Auftakt bei der Reit-WM 2026 in Aachen! Das deutsche Dressur-Team um Superstar Isabell Werth hat am 12. August die erste Goldmedaille der Weltmeisterschaft geholt – und das mit Ansage. Mit insgesamt 235,063 Prozentpunkten setzte sich die Mannschaft klar vor Großbritannien (Silber) und Dänemark (Bronze) durch.1 Ein historischer Moment, der das Dressurstadion zum Kochen gebracht hat.
Das Besondere: Bei diesem Gold-Titel war es wirklich eine Mannschaftsleistung durch und durch. Katharina Hemmer machte den Anfang und riss die Messlatte direkt hoch – sie ritt mit ihrem Pferd Denoix 79,224 Prozent und damit eine persönliche Bestleistung. „Das ist natürlich unglaublich, das hier bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land zu schaffen“, sagte die 32-Jährige direkt nach ihrem Ritt.1 Gänsehaut pur!
Auch Frederic Wandres und Raphael Netz legten am Dienstag stark vor und sammelten deutlich mehr Punkte als die Konkurrenz aus Großbritannien und Dänemark. Bundestrainerin Monica Theodorescu sprach schon nach zwei von vier Reitern von einem „Ausrufezeichen“ der deutschen Mannschaft.1 Spoiler: Das war dann noch untertrieben.
Den krönenden Abschluss machte dann natürlich Isabell Werth, die an Position vier der Mannschaft mit ihrem Pferd Wendy de Fontaine 79,876 Punkte beisteuerte – die viertbeste Einzelwertung im Feld.1 Das Top-Ergebnis des Tages sicherte sich übrigens die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour mit 82,376 Punkten, aber Dänemark musste sich in der Teamwertung dennoch mit Bronze begnügen.1
Werth selbst blieb dabei gewohnt bodenständig: „Wir hatten eine tolle Mannschaftsleistung heute. Wendy war gut drauf, aber war schon auch orientiert an der Umgebung. Ich bin froh, dass wir das mit kontrolliertem Risiko nach Hause gebracht haben“, sagte sie im WDR-Interview.1 In der Endabrechnung zählen übrigens nur die drei besten Ergebnisse einer Nation – die Wertung von Netz wurde nach Werths Ritt am Ende gestrichen.1
Für Isabell Werth ist es der zehnte WM-Titel ihrer Karriere – das ist einfach unfassbar. Besonders emotional: 20 Jahre nach ihrem Doppelgold mit Satchmo bei der letzten Austragung der Wettkämpfe in Aachen feierte die Dressurikone hier ihren nächsten großen Triumph.1 Und dieser Erfolg reiht sich nahtlos in eine unglaubliche Serie ein: Nach Olympia-Gold in Paris 2024 und dem EM-Sieg des Vorjahres ist das jetzt der dritte große Mannschaftserfolg in Folge.1
Falls du noch mehr über den Rahmen der WM wissen willst – von den Disziplinen über die Zeiten bis zu den Favoriten – dann schau dir gerne unseren früheren Beitrag zur Reit-WM 2026 in Aachen an. Die WM läuft noch bis zum 23. August, rund 880 Athleten aus über 65 Nationen und 800 Pferde sind dabei – da kommt noch einiges!2
Das Gold im Mannschafts-Dressur ist erst der Anfang. Die Reit-WM in Aachen hat noch viele spannende Entscheidungen vor sich – unter anderem in Springen, Vielseitigkeit, Para-Dressur, Fahren und Voltigieren.2 Wir halten euch auf dem Laufenden. Drückt die Daumen für weitere Medaillen aus Deutschland!
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!